Nachgemachtes nachtgemacht
Markus Herr Bütterhoff hat jetzt auch eine NowPlaying-Liste online, genaugenommen hier, genau wie ich. Nur hat seine Bilder und ist irgendwie schöner als meine. Aber jetzt nicht mehr, denn meine Musik-Liste zeigt jetzt auch gleich die Cover der Titel und ist auch sonst schöner denn je.
Nix Design
So, ab jetzt präsentiert sich die Seite in hässlichem Einheitsgrau. Das ist aber übersichtlich und (man glaubt es kaum) der Internet Explorer kann es anzeigen. Firefox-User können sich aber natürlich weiterhin des blauen und schwarzen Designs erfreuen. Einfach klicken:
schwarz
blau
Einmal klicken reicht, die Einstellung sollte die nächsten 1000 Tage halten.
Viel verpasst
Gerde Fern gesehen? Nicht? Schade, Franz Ferdinand war bei Harald Schmidt und das Polylux Sex-Special läuft noch (Live-blogging dank Laptop, geeky, was?). Gerade ging es da um den Venus Award, wohl so eine Art Porno-Oskar. Da sind dann so Filme wie „Fesselnde Knotenkunst aus Fernost“, „Poppp-Stars“ (in der Kategorie Erotic Idea, wohl wegen den drei Ps), „Verfickte Kurzgeschichten“, „Kleine haarige Säue“ oder auch „Graf Draculas bissige Saftfotzen“ nominiert. Ein großer Spaß, wenn die Sendung mal wiederholt wird: ansehen.
Wink mit dem Zaunpfahl
Falls mal jemand vom Abizeitungskomitee reinschneit, ich hätte da einige Fotos, die förmlich um Veröffentlichung betteln:
(Gleichzeitig ist das hier der erste Einsatz eines meiner neuen BBCodes. Er heißt [pid ] und um solch schöne Bildlinks samt Thumbnails in die Gallerie zu erstellen verlangt er nichts, außer viel Liebe und der Datenbank-ID des jeweiligen Bildes.)
Bild dir deine eigene Meinung
BILDblog gehört gelesen, und zwar von jedem. Also nix wie hin. Heute in den „Notizen über eine große deutsche Boulevardzeitung“:
Anfang Mai, als der Prozess gegen Marc Hoffmann begann, brauchte „Bild“ nicht viele Worte, um den des Mordes und der Vergewaltigung Angeklagten so zu charakterisieren, wie sie es für richtig hielt. Es gab da eine große Überschrift, die keinen Platz für Zweifel ließ:

In einem kleinen Text gab „Bild“-Reporter René Ebensen außerdem Auskunft darüber, wie er den Mörder gesehen habe. Sein Fazit:
Er ist eine Bestie.
So einfach ist das in der Weltsicht von „Bild“, die ja schon viel früher ihr Urteil über Marc H. gefällt hatte.
Dass es vielleicht doch etwas komplizierter ist, kann man in einem ausführlichen Prozessbericht der „Süddeutschen Zeitung“ von gestern nachlesen. Am Ende des Artikels heißt es, dass das „Übermaß an Trauer“ der Hinterbliebenen wohl „keinen Raum lässt für Hass“. Und weiter:
Aber dafür gibt es ja „Bild“, das zentrale deutsche Hassorgan. „Da sitzt die fette Bestie“, steht über dem ersten Prozessbericht, und Reporter René E. schildert uns, wie Marc H. („aufgedunsen, fettige Haare, Pickel im Gesicht“) ihm einmal „direkt in die Augen“ schaut und wie ihm „ein kalter Schauer über den Rücken läuft“. Offensichtlich verblüfft registriert der Reporter: „Marc H. atmet und schwitzt wie ein Mensch“ (wo er doch in Wirklichkeit eine Bestie ist).
Die Folgen zwei und drei der Bild-Berichterstattung sind überschrieben: „Sie überführte die fette Bestie“ (über Vera S., die der Polizei den entscheidenden Hinweis auf Marc Hoffmann gab) und „Warum schützt der Richter die fette Bestie?“ (weil das Gericht während der Vernehmung des Sachverständigen Leygraf die Öffentlichkeit teilweise ausschloss).Wahr ist, dass die Taten Marc Hoffmanns von erschreckender Gefühlskälte und Menschenverachtung zeugen. Aber Menschenverachtung beginnt nicht erst, wenn einer Kinder umbringt. Sie beginnt dort, wo einem das Menschsein aberkannt wird. Und wenn es ein Mörder ist.
Sun is shining…
the weather is sweet. Auch auf dem Mars, von dem der Rover „Spirit“ ein Bild eines Sonnenuntergangs übermittelt hat. Wirklich schön:

Go get it
Nun also doch: Mac OS X Tiger (10.4.1) für x86-Prozessoren (wie ich und du und Müllers Kuh sie haben) ist geleaked. Irgendwo in den Weiten des Netztes schwirrt sie rum, die ominöse Developer-Preview-Version des schicksten Betriebssystems der Welt. Auf The Pirate Bay war sie wohl kurz, ist aber sang- und klanglos wieder verschwunden. Und ich hatte recht: Sie scheint auf nahezu allen Intel-Maschinen zu laufen, zumindest diese Developer-Version scheint keinerlei Schutz in irgeneiner Weise gegen die Installation auf herkömmlichen PCs zu haben. Was Apple sich für die Retail-Variante überlegt bleibt abzuwarten, vielleicht bringen sie ja auch tatsächlich „Mac OS for everyone“ und damit Microsoft in arge Bedrängnis. Wir werden sehen. Markus dürfte es freuen.
Report: Apple Mac OS X 10.4.1 for Intel hits piracy sites
„There is nothing at all that prevents the version of Mac OS X that runs on the developer transition machines from running on any PC with compatible components,“ Jeff Harrell writes for The Shape of Days. „The Intel-based Power Macintoshes that Apple is showing at their developer conference are based on an Intel motherboard, generic Intel graphics and off-the-shelf Pentium 4 CPUs… I estimate that were down to a matter of hours before Mac OS X 10.4.1 for Intel hardware is available for download on Internet software piracy sites and peer-to-peer piracy networks. (Update: A reader who for obvious reasons wishes to remain anonymous just demonstrated to me that the software is, in fact, already available on Internet software piracy sites.) If I can think through this stuff, Apples management can think through this stuff. This is the most awe-inspiring stealth marketing move Ive ever seen.“
„According to reports, Apples bundled iLife applications, major selling points for the Mac operating system, are already Intel-native and run at full speed… Given Apples experiences with software piracy, particularly the rampant software piracy that spread developer builds of Mac OS X 10.4 Tiger all over the Internet this past spring, Apples management from the top down knows full well that this developer preview will be in the hands of every kid with a cable modem within days of its release. Most of them will be able to install it on their own computers and run it and the full suite of iLife 05 applications at full speed, and run most existing Mac software in translation. As a result, Apple will give thousands, possibly millions, of people a taste of Mac OS X running full speed on their own PCs. Apples giving their potential future customers a free taste, thats what theyre doing. Its a try-before-you-buy deal,“ Harrell writes.
Full article here.
(Aus den MacDailyNews)
Sowas kommt von sowas
Zu lesen auf n-tv.de:
Skinheads verdroschen
Zwei von Skinheads verfolgte Asylbewerber in Nordrhein-Westfalen haben den Spieß umgedreht und ihre Angreifer verdroschen. Die Männer waren vor zwei mit Baseballschläger und Messer bewaffneten Glatzköpfen am Donnerstagabend über die Stadtgrenze nach Unna geflohen und hatten dort Unterstützung aus einem Asylbewerberheim erhalten. Mehrere Bewohner attackierten die beiden 23-jährigen Angreifer dabei unter anderem mit einem Besenstiel, einer Lampe und Knüppeln.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen die beiden Skinheads wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Ermittelt wird auch gegen eines der Opfer, einen 22-jährigen Jugoslawen. Er soll auf einen der Angreifer eingeschlagen haben, als dieser bereits zu Boden gegangen war.
Ich will ja nicht prahlen, aber…
Heute habe ich das Gutachten über meine Facharbeit erhalten. Hier mal im Wortlaut:
Gutachten über die Facharbeit des Schülers Jan-Gerd Tenberge:
Mit dieser Facharbeit, welche die im Thema angegebene Problemstellung auf spezifische Aspekte konzentriert, ist Ihnen eine sehr gute Leistung gelungen.
In dem durch das Thema begrenzte Sachgebiet werden mit Hilfe fachspezifischer Methoden und Arbeitstechniken selbstständig Ergebnisse erzielt. Am Beispiel Gästebuch gelingt es Ihnen, den hohen Leistungsanspruch der Facharbeit deutlich zu machen. Das methodische Vorgehen, die Argumentationsweise, das Belegen, Beweisen und Zitieren entsprechen den Regeln. Die Darstellungsweise ist straff und in sich logisch. Die umfassende, gedanklich tiefe und fleißige Auseinandersetzung mit der Materie sowie die sprachlich korrekte, klare Darbietung verdienen höchste Anerkennung.
Es ist nicht übertrieben, festzustellen, dass hier in eine Leistung auf dem Niveau einer akademischen Seminararbeit vorliegt.
sehr gut (14 Punkte)
Wer mal einen Blick auf das gute Stück werfen möchte (nichts weltbewegendes), für den habe ich die Facharbeit, so wie ich sie abgegeben habe, als PDF (327 KB) online gestellt: Facharbeit downloaden. Thema der Arbeit war übrigends Datenbankbasierte Webprogrammierung – Ein Gästebuch in HTML, PHP und mySQL.