Filesharing via GMail
Googles E-Mail-Service hat viele Vorteile, einer davon sind über 2 Gigabyte Speicher pro Account. Und Accounts sind schnell kreiert, was Google Mail (in den USA heißt es GMail, hier Google Mail, you know what I mean) eigentlich zur perfekten Web-Festplatte macht. Für genau diesen Zweck gibt es schon seit längerem GMailFS (auch für Linux), dass den Mail-Account als Festplatte im Arbeitsplatz anzeigt und so das Dateien Hoch- und Runterladen genauso einfach macht wie das Kopieren auf eine Diskette.
Darum soll es aber hier nicht gehen. Hier geht es um G2G, der – zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftige – Name ist eine Kreuzung aus P2P, also Peer-to-Peer – sprich: Tauschnetzwerke im Stile von BitTorrent, eMule und Co. – und dem G für GMail. Und die Webseite ist im Prinzip auch genau das: Ein auf Google Mail basierendes Tauschnetzwerk. Es funktioniert ganz einfach: Man lädt Dateien auf seinen GMail-Account hoch (zum Beispiel mit dem oben genannten GMailFS, oder einfach per Hand) und andere können sie runterladen. Welche Dateien man freigeben möchte regelt man über die so genannten „Labels“, die GMail-User bereits kennen dürften. Aber der Reihe nach:
Zuerst registriert man sich auf der G2G-Seite und gibt die Account-Daten seines Mailkontos bei GMail ein. Datenschützer werden mit den Ohren schlackern, aber man kann sich ja einen extra Account nur zum Tauschen machen wenn man da Bedenken hat. Nachdem man sich also registriert hat gibt man seine Dateien für G2G frei, dabei kann man einzeln wählen, welche Labels jeder sehen darf und welche nicht getauscht werden sollen. Ist man auch damit fertig darf man nun die Datenbank nach Dateien aller User durchsuchen und diese dann herunterladen oder – jetzt wird’s spannend – direkt per Mail an sich selbst senden um sie später in alle Ruhe vom eigenen Account zu saugen. Das ganze ist selbstverständlich kostenlos und verflixt schnell. Im Moment ist es leider noch schwach besucht, „nur“ 13,2 GB an Daten warten auf den Download, der geht aber dafür vom Google-Server garantiert schneller als aus jedem P2P-Netz. Für Nerds gibt’s nur eins: Ausprobieren. Alle anderen haben eh gar nicht bis hier gelesen.
Hooters kommt
Bislang war der Besuch bei Hooters nur USA-Reisenden möglich, Markus zum Beispiel. Alle anderen durften nur Kalender mit leicht bekleideten Bedienungen kaufen. Aber jetzt expandiert die Kette – nach Deutschland. Mitsamt Hooters Girls natürlich, denn während man bei der Konkurrenz von McDonald’s und Burger King eher auf kleine Preise setzt, vermarktet sich Hooters eher über die großen (gerne auch operierten) Brüste seiner Bedienungen. Spiegel hat mehr zum Deutschlandstart, mal sehen, wann der erste hier in der Nähe aufmacht. Nicht, dass ich hingehen würde, nur aus Interesse.
Toon-Tipp
Nach langer langer Zeit gibt es wieder mal einige neue Comics auf nichtlustig.de. War mir im Eifer des Gefechtes wohl völlig entgangen, aber lustig wie eh und je sind sie auf jeden Fall. Einfach mal reinschauen. Mein Lieblingscomic ist übrigens dieser hier:

Xbox 360
In einer Woche ist es auch in Europa so weit: Die Xbox 360 erscheint hierzulande. In den USA ist das Teil ja schon seit ein paar Tagen zu haben und dementsprechend viele Videos und Tests finden sich nun nach und nach im Netz ein. Das Ding ist ja schon geil, die PPC-CPU hat 3 Kerne mit je 2 GHz, die Grafikkarte lässt selbst die neuesten Bretter nVidia und ATI (von denen wird sie auch produziert) alt aussehen. Und dann die Spiele: Project Gotham Racing 3, Call of Duty 2, Kameo und Perfect Dark Zero machen schon Lust auf eine neue Konsole, zumal meine Xbox langsam aber sicher den Bach runtergeht, die Controller gehen kaputt und auch das DVD-Laufwerk will nicht mehr so wie einst. Und dann kostet das Premium Pack inkl. Konsole, Wireless Pad, Fernbedienung, RJ45- und Komponenten-Kabel sowie 20GB Festplatte nur mickrige 399€, dafür bekommt man nichtmal eine der oben gennanten Grafikkarten, geschweige denn ein komplettes System mit (rechnerischen) 6 Gigahertz. Zum Vergleich: Der schnellste PowerMac nutzt im Prinzip die gleiche (PPC-)Technik und muss sich mit 2×2,5 GHz begnügen. Da hat man ehe man sich versieht schon die Hand am Sparschwein. Nur einen Haken hat die Sache: HDTV.
Eigentlich ist HDTV eine super Sache, hochauflösende Fernseher, riesige Bilddiagonalen, 16:9. Nur: Ich hab keinen HDTV, ich habe nur meine 15 Jahre alte Glotze. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Microsofts neue Konsole ist voll auf High-Def ausgerichtet, jedes Spiel mindestens 720p (Das sind 1280×720 Pixel), 2x FSAA Texturdetails bis zum abwinken. Von all dem sieht man nur leider auf einem normalen PAL-Fernseher recht wenig, trotzdem werden die Spiele intern so berechnet und bringen damit selbst diesen Wunderkasten ganz schön ins Schwitzen. Und hier kommt nun das Problem: Wäre PAL der Standard, hätte die Kiste Leistungsreserven ohne Ende für tolle Effekte, super AI, hunderte Gegner, riesige Level. Diese ganze Power wird nun aber für die Bildberechnung in High-Def „verschwendet“ (es sei denn, man hat HDTV), was dazu führt, dass die neue Generation dann doch kein Quantensprung in Sachen Grafik ist. Und 400€ für eine neue Konsole, die „nur“ eine bessere Version der alten ist? Da überlegt man dann doch.
Gottseidank hat Microsoft mir die Fäden fürs erste aus der Hand genommen: Zum Verkaufsstart werden eh kaum Konsolen verfügbar sein, daher werden zunächst wohl nur Vorbesteller zu Zuge kommen. Ich werde mir den Kauf dann noch eine Weile überlegen. Spätestens mit Oblivion aber wird mir so ein Teil ins Haus kommen. Morrowind in schöner, größer, interaktiver und immer noch genauso frei spielbar, da kann ich dann einfach nicht mehr nein sagen.
Was Wikipedia weiß
Aus einem Eintrag in der Wikipedia und der Kategorie „Dinge, die ich nie wissen wollte“:
Peter North erwies sich in über 20 Jahren Tätigkeit als einer der beständigsten Darsteller der amerikanischen Pornoindustrie, der bis heute in mehr als 1500 Filmen auftrat. Als eine seiner bemerkenswertesten Eigenschaften, die in seinen Filmen immer wieder thematisiert wurde, gilt neben seinem ausgesprochen großen Penis, seine Fähigkeit, sehr große Mengen Sperma zu ejakulieren. In zahlreichen Szenen nutzt Peter North diese Fähigkeit, um besonders imposante Gesichtsejakulation durchzuführen.
Schweinekram
Und doch kann dich nichts vernichten,
Wenn Vergänglichem zum Trotze
Willst dein Sehnen ewig richten,
Erst zur Flasche dann zur …
Wer so was schreibt? Goethe. Die Sau.
Return of the CD-Tipp
Einen echten, reinen CD-Tipp hatten wir schon lange nicht mehr. Doch das muss nicht so bleiben! Heute schon gibt es einen neuen, aktuellen. Diesmal gleich mit fünf Alben, aber nur einer Band: Blur. Davon bin ich ja schon ganz lange sehr sehr großer Fan, nur habe ich lange gedacht, dass sich dafür außer mir niemand so recht begeistern kann. Wenn man nur „Song 2″ kennt wird man vielleicht beim sehr geilen „Country House“, „The Universal“, „Parklife“ oder dem „Charmless Man“ etwas enttäuscht sein, da die Musik doch eine andere ist. Vor allem langsamer, der ein oder andere wird vermutlich denken, er höre das Lied in Zeitlupe oder sein Kassettenrekorder sei kaputt. Aber wenn wir eins wissen, dann das: Leute, die noch einen Kassettenrecorder benutzen, haben eh nie recht. Und so ist dann auch hier das Tempo genau richtig, nur halt ungewohnt zu Anfang. Anspieltipps sind die oben genannten Songs und die Alben dazu sind unterm Text, Bildlink führt wie immer zu Amazon. Alle Alben sind geil, aber „Think Thank“ fällt gegenüber den anderen etwas ab. Das „Best Of“, ist der perfekte Einstieg in die Welt von Blur.






