Kleine Freuden des Lebens
Heute: Der Beitritt zu einer Gruppe im StudiVZ wird mit dieser netten Meldung quittiert:
Du bist jetzt Mitglied der Gruppe faul und demotiviert
Interessanter Artikel dazu auf Spiegel online: Psychologie des Aufschiebens: Morgen. Versprochen!
November 21st, 2006 at 15:57
Schöne Begrüßung.
Mir muss niemand sagen, dass ich faul bin.
Oft sieht das so aus: ich stelle fest, dass es heute kein guter Tag z.B. für das Lernen oder Aufräumen meines Zimmers ist. Aber: leider war auch gestern kein guter Tag und eine Woche davor lief es ebenfalls mies. Oft schiebt man Dinge auf, bis sie kaum noch zu schaffen sind. Das Aufschieben von unangenehmen oder lästigen Sachen ist noch verständlich, aber oft ist es so, dass du was perfekt machen willst, hängst die Latte hoch und dabei weisst nicht, wie anfangen. Der Anfang ist am schwersten. Du weisst auch, dass es besser ist, eine Sache zu 68% zu erledigen als gar nicht, trotzdem schiebst du sie auf. Es ist schon ein tieferes Problem, das mitm Perfektionismus… Super ist auch, dass das schlechtes Gewissen, die man hat, vermiest ihm auch alles andere…
Tröstend ist es, dass man nicht einsam ist – viele haben auch solches Problem. Schlimm nur, wenn diese Angewohnheit bei manchen sogar chronisch ist…
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November 21st, 2006 at 19:45
Wie soll ewiges (sic!) Aufschieben auch nicht chronisch sein?
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November 22nd, 2006 at 00:26
„Untersuchungen haben gezeigt, dass 70% aller Studenten öfter mal etwas aufschieben, bei einem Viertel ist die Angewohnheit […] chronisch.“ (ym, 11/2005)
Meine Schuld, dass ich den letzten Satz nicht genau prezisiert habe. Ewiges Aufschieben ist chronisch, aber es gibt auch „normales“ Aufschieben, wenn man nur ab und zu die Sachen aufschiebt.
Und vielleicht verstehe ich es falsch, aber chronisches Aufschieben bedeutet für mich auch die Krankheit, wo man nicht zurechtkommen kann. Sowas wie „schwere Fälle, die überhaupt nichts mehr auf die Reihe kriegen, mit 35 noch immer dasselbe Studium verfolgen, aber seit Jahren keinen Schein mehr gemacht haben“ (Reporterin Sigrid Neudecker).
Hoffentlich bin ich noch keine chronische Aufschieberin, denn manchmal gelingt es mir die Sachen schnell erledigen. Nicht oft, aber doch.
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