Firefuckers
Macs sind was tolles. Die haben Sachen wie ColorSync und stellen Farben dadurch so dar, wie sie der Fotograf (wahrscheinlich) haben wollte. Aperture kann das, iPhoto kann das, OS X kann das, Safari kann das. Firefox kann das nicht. Mistikack. Vermutlich sieht das Foto also auch auf Windows-Rechnern gar nicht so aus, wie ich es hier sehe.
Ein Foto
Mit der Idee, mir ein Stativ zu kaufen, hatte ich schon lange immer mal wieder gespielt, allerdings sind selbst Einsteigermodelle relativ teuer und allzu häufig braucht man so ein Ding dann ja auch nicht. Jetzt habe ich aber spontan zugeschlagen, als es bei Lidl eins für 12€ gab. Für zwölf Euro kann das Teil natürlich keine hohen Erwartungen befriedigen, aber da ich mir ein teureres eh nie kaufen würde (zumindest mittelfristig nicht), habe ich es auf den Versuch ankommen lassen.
Und was soll man sagen? Es ist ziemlich genau so, wie erwartet. Wenn man alle Beine so weit wie möglich abspreizt, wie man das auf ebener Fläche für gewöhnlich tut, hängt die Kamera recht windschief oben drauf und die „bis zu 1,40m“ auf der Verpackung sind zwar nicht gelogen, erwecken aber den Anschein, es gäbe auch Einstellungen zwischen „so kurz wie möglich“ und „voll ausgezogen“. Da man aber statt auf Arretierschrauben auf eine Art Regenschirmverschluss gesetzt hat, kann man die Stangen nur entweder voll ausziehen, oder halt ganz drin lassen.
Komplett eingefahren ist das Teil durchaus zu gebrauchen, die Neigung kann man leicht korrigieren und das ganze macht dann auch einen recht stabilen Eindruck. Ausgezogen allerdings wirkt das ganze Ding reichlich wackelig – auch wenn es bislang noch hält. Positiv sei bemerkt, dass die Beine trotz der nicht vorhandenen Schrauben auch unter meiner 300d samt 70-210 USM nicht nachgeben, obwohl das Stativ dem Anschein nach für deutlich kleinere Kameras ausgelegt zu sein scheint.
Wie dem auch sei, dank dem Teil kann ich nun endlich auch Langzeitbelichtungen machen und hier ist mein erster Versuch. Für einen ersten recht gelungen, finde ich. Zwar ist es (in der Größe nicht unbedingt zu sehen) ziemlich unscharf, aber bei 30 Sekunden Belichtung ist eine feingliedrige Blume auch bei Windstille nicht das dankbarste Motiv. Demnächst werde ich es mal an der Berkel versuchen, Wasser sieht lange Belichtet auch immer edel aus.
Hilf dir selbst!
Gerade auf Spiegel Online im Artikel über die neue Einigung im EU-Verfassungsvertragsprozess gelesen:
Vor allem Polen, Tschechien und die Slowakei stellten sich hinter Polen.
„Help yourself and god may help you“ sagen die Amerikaner. Es scheint funktioniert zu haben.
Licht ins Dunkel
Wer einen Mac hat, der kennt vermutlich auch Spotlight, Apples Suchsystem. Eines der leicht unterschätzten Features von Spotlight sind die so genannten „Smart Folders“, im Grunde nichts anderes als gespeicherte Suchen. Der Finder zeigt alle Dateien, die einer gewissen Sucheabfrage entsprechen in diesem smarten Ordner an und aktualisiert ihn in Echtzeit. Habe ich zum Beispiel einen schlauen Container, der alles enthält, in dem „Markus“ vorkommt und der Kollege von nebenan schickt mir eine Mail, landet die direkt in diesem Ordner. So weit, so einfach.
Will man nun aber eine komplexere Abfrage durchführen, zum Beispiel „Enthält ‚markus‘ und ist eine Mail oder ein Bild mit weniger als 400 ISO aufgenommen“, steht man ein bisschen auf dem Schlauch, da solch komplexe Abfragen in Apples Menü nicht vorgesehen sind. Was aber nicht heißt, das sie nicht unterstützt werden, aber es artet schon sehr schnell in übelste Klickerei aus. Genau dafür gibt es den „Spotlight Query Programming Guide“ auf Apple.com, hier kann man lernen, wie man sich seine Suchabfrage einfach (ähnlich einer SQL-Abfrage) zusammenschreiben kann. Die obige Abfrage sähe in Code gegossen so aus:
(kMDItemContentTypeTree == „*mail*“wc || (kMDItemContentTypeTree == „*image*“ && kMDItemISOSpeed < 400)) && * == "*Markus*"wc
Wie bekommt man jetzt die Abfrage in den Ordner? Einfach: einen neuen intelligenten Ordner anlegen (über das Finder-Menü oder per ⌥-⌘-N), dann aus dem Drop-Down-Feld in dem „Art“ steht, „Sonstige“ auswählen und in dem sich öffnenden Dialog „Reine Daten“ (saudämliche Übersetzung von „Raw Query“) auswählen. String in das Feld kopieren, speichern, fertig. Da ich von Markus keinerlei Bilder habe, habe ich zu Demonstrationszwecken das ganze mal mit „Canon“ versucht. Hier das Ergebnis, alle Mails und Fotos mit ISO unter 400, die „Canon“ enthalten:
Musik aus der BMW-Werbung
Update: Für alle, die den Song der BMW-Werbung aus dem Jahr 2009 suchen: Das ist The Lightning Seeds – Sense. Den Song kann man sich in voller Länge auf last.fm anhören. Allerdings wird im Spot eine Akustikversion eingesetzt, die ich bislang nicht finden konnte.
Ursprünglich drehte sich dieser Post um den Song aus der BMW-Werbung im Sommer 2007: Prototypes – Je Ne Te Connais Pas
Neues auf flickr
Meine Lieblings-Fotoseite gibt es jetzt auch auf deutsch! Die Übersetzung ist allerdings noch etwas holprig, so heißt zum Beispiel der Menüpunkt „You“ auf der deutschen Seite „Sie“, aber vielleicht wird das ja noch überarbeitet. Mich hat es nie gestört, dass die Seite nur auf englisch war, aber vielleicht kommen ja so ein paar neue deutsche User hinzu.
Für Windows gibt es schon jetzt auch einen deutschen flickr Uploadr, für Mac soll er bald kommen.
Safari 3 Beta (Mac, Windows)
Mir ist noch nicht ganz klar, was Apple damit erreichen will, aber wie auch immer: Safari, den bevorzugten Browser der meisten Macuser, gibt es jetzt auch für Windows. Vorerst allerdings (genau wie für den Mac) in der Version 3 nur als Beta. Hier runterladen. Bei mir geht die Mac-Version nicht (Image lässt sich nicht mounten), aber Safari an sich ist auf jeden fall eine Alternative zu Firefox, die man sich ansehen sollte.
Nachtrag: Jetzt läuft bei mir zumindest unter OS X der neue Safari, die Suchfunktion ist genial. Schön wäre gewesen, wenn es Find-as-you-type wie in Firefox gegeben hätte. Aber man kann wohl nicht alles haben. Das Problem mit dem nicht mountbaren Image habe ich wie folgt gelöst:
- „Fetplatten-Dienstprogramm“ öffnen
- „Wiederherstellen“ auswählen
- Bei „Zielmedium“ eure Festplatte reinziehen
- Als „Quelle“ das Image wählen
- Auf „Wiederherstellen“ klicken
- Jetzt ist auf der Festplatte eine .pkg-Datei um Safari zu installieren
- Nach der Installation die Datei löschen
Parallels 3 ist da!

Mac OS X mit Parallels 3 im Coherence Mode. Im Hintergrund läuft ein komplettes Windows Vista, das nahtlos in OS X eingebunden wird und es so erlaubt, Windows-Anwendungen auf dem Mac zu nutzen, ohne per BootCamp erst Vista zu booten. Das geniale daran: Booten per Bootcamp ist auch nach wie vor möglich, da Vista auf einer eigenen Partition liegt.
Eine unglaublich geniale Sache, leider sehr RAM-Intensiv, da ja beide Betriebssysteme parallel laufen. Für mich aber definitiv ein Grund, das Upgrade auf 2 GB in Beracht zu ziehen ernsthaft in Betracht zu ziehen. Es macht das Arbeiten Umgehen mit dem Mac einfach deutlich leichter, wenn man zwischendurch „eben mal kurz“ auf die ein oder andere Windows-Anwendung zurückgreifen kann. Dokument im für den Mac unverständlichen .docx-Format bekommen? Eben Office 2007 angeworfen, konvertiert und dann in Pages geöffnet. Oder gleich mit Word für Windows unter Mac arbeiten, da die Anwendungen erstaunlich „snappy“ sind und Parallels im Hintergrund alles synchron hält. Text in Safari kopieren und im Internet Explorer wieder einfügen? Kein Problem. Drag&Drop vom Mac-Desktop auf eine Windows-Anwendung? Klar, warum nicht.
Ganz nebenbei erledigt sich damit auch mein Kritikpunkt mit der mangelnden Softwarevielfalt. Für DVD Shrink zum Beispiel habe ich bis heute noch keinen gleichwertigen oder zumindest annehmbaren Ersatz für OS X gefunden. Brauch ich jetzt auch nicht mehr.
Gude Laune, Alder
Der Rock am Ring-Hit schlechthin, hier als MP3 zum immer wieder anhören:
(Download)
Meine persönlichen Top-Bands bei RaR waren neben den White Stripes und den Helden überraschenderweise auch Travis. Obwohl auf Grund der direkten Konkurrenz durch die Ärzte auf der Hauptbühne nicht allzu viele Leute da waren ein sehr geniales Konzert, teils vielleicht auch deshalb, weil die wenigen, die da waren dafür um so größere Fans waren. Außerdem große Klasse: Beatsteaks, Maximo Park, Kaiser Chiefs, Hives. Außerdem ging es bei Jan Delay richtig ab, obwohl die Musik gar nicht so mein Ding ist, gehüpft, gesprungen und von Hamburg gesungen wurde auf jeden Fall.
Alles in allem: Sehr gutes Festival.






