Jan-Gerds Blog Homöopathische Fachklinik für Doofe

25Jul/070

CD-Tipp zum Abschied

Ab morgen werde ich für eine knappe Woche in der Schweiz sein, Vicky besuchen. Für diese Zeit habe ich die Kommentare abgeschaltet, sicher ist sicher. Ich lass‘ euch aber einen CD-Tipp da: Our Ill Wills (last.fm-Link, zum reinhören) von den Shout Out Louds. Anspieltipp ist Tonight I Have To Leave It.

our-ill-wills.png

Ich bin übrigens von ganz allein drauf gekommen, dass das „Flaggenalphabet“ auf dem Cover den Titel darstellt. Der Demenz noch mal ein Schnippchen geschlagen!

24Jul/073

Reviews zu Jochen Tauberts Filmen

(User-)Reviews zu allen Filmen des Stadtlohner Filmschaffenden Jochen Taubert gibt es hier, bei OFDb. Nette Lektüre. Hier ein Vorgeschmack:

Wer schon mal einen Film von Großmeister Taubert gesehen hat, dürfte in etwa erahnen, was ihn erwarten wird. Einen großen Haufen Scheiße.
[…]
Alle anderen die noch nie ein Werk von ihm gesehen haben, sollten sich niemals die Taubert-Box kaufen (lieber das Geld in fünf Paar Tennis-Socken investieren), da der Film bis heute nicht als Einzel-DVD erhältlich ist und man sich als „Neuling“ echt nicht ansatzweise vorstellen kann, was für schlechte Filme Taubert produziert.
- Review zu Ferdinand fährt Ferrari

Und hier gibt es die gesamte DVD-Collection bei amazon.

24Jul/070

Optische Täuschung

Eine sehr coole Illusion. Man denkt tatsächlich, es wäre ein Farbbild. Anfangs habe ich es für einen billigen Trick gehalten, aber wenn man mit dem Abspielbalken direkt vorspult (oder am Anfang einfach wegsieht) sieht man, dass das Foto tatsächlich nur schwarz/weiß ist.

21Jul/072

Mach es online

Gerade sitze ich hier mal wieder (gezwungenermaßen) vor Windows Vista. Eigentlich nutze ich BootCamp nur alle Jubeljahre mal für ein Spielchen, aber heute wollte ich ein bisschen was in Word machen und darum habe ich heute mal Microsoft laufen. Was mir erst jetzt, nach einigen Stunden, auffällt ist, wieviele Dinge ich inzwischen komplett online erledige und welche Vorteile das bringt.

  • Meine Favoriten verwalte ich inzwischen praktisch ausschließlich per del.icio.us, so dass ich von überall darauf Zugriff habe, unabhängig von Plattform und Ort. Das tolle daran ist, dass ich z.B. heute einen Artikel auf TUAW gelesen habe über ein Mac-Programm, das mich interessiert. Also einfach unter Windows zu den Favoriten hinzugefügt und wenn ich dann ab morgen wieder OS X nutze kann ich’s mir da runterladen. Auch wenn man auf der Arbeit oder in der Schule über was interessantes stolpert ist das eine sehr feine Sache.
  • Ähnlich sieht es mit meinen Fotos aus: Seit ich flickr nutze habe ich immer alles da. Will ich was in einem Forum posten oder jemandem zumailen kann ich das unter Windows genau wie unter OS X und von Zuhause genau wie aus der Klinik tun. Auch wenn ich den Laptop evtl. mal formatieren sollte oder irgendwann einen neuen oder zweiten bekomme: Alles bleibt da. Kein lästiges Brennen von Gigabytes von Fotos auf DVD mehr – und vor allem keine Angst, dass ein Festplattencrash morgen all die schönen Bilder mit sich reißen könnte.
  • Chatten tue ich zwar eigentlich mit Adium, aber meebo ist ein im Grunde vollwertiger Ersatz dafür. Natürlich nicht ganz so bequem und nicht halb so schön, aber es unterstützt außer dem Versenden von Dateien eigentlich alles, was man von einem Instant Messenger erwartet.
  • E-Mails versenden tue ich inzwischen fast ausschließlich per Google Mail, obwohl ich mit unter OS X auch Mail.app eingerichtet habe. Das Webinterface von Google ist aber dermaßen gut, dass ich Mail nur noch benutze um meine Mails auch per Spotlight durchsuchen zu können. Sprich: Ich hole zwar alle meine E-Mails (gesendete wie empfangene) von Googles Servern ab, lasse die Originale aber immer drauf und nutze Mail auch nicht zum Versenden. Auch hier ist der Vorteil, dass mir auf die Art keine Mails verloren gehen können, selbst wenn der Rechner schlapp macht. Und ich kann von überall aus an meine Post.

Alles in allem habe ich also doch schon eine Menge Dinge ins Internet ausgelagert und damit in die Hände von anderen (flickr, Google, etc.) gelegt. Das ist vor allem in sofern beachtenswert, als dass das ja durchaus auch sehr private Dinge sind; so liegen z.B. Teile meiner Chatlogs auf meebos Servern und auch meine privaten Bilder und Links verwalte ich mit flickr und del.icio.us. Zwar stelle ich die dort natürlich auch als solche (also nicht für jeden sichtbar) rein, aber wirklich sicher sind solche Services natürlich nie. Ich denke mal, dass mit immer schnelleren Internetverbindungen der Trend trotzdem zunehmend in diese Richtung gehen wird – immerhin hat man so all seine Daten jederzeit und an jedem Ort verfügbar.

Wie sieht’s bei euch, den Lesern (ja, alle beide), aus? Verlagert ihr eure Daten auch zunehmend ins Netz, oder habt ihr lieber alles unter Kontrolle und auf dem eigenen Rechner? Und welche guten Onlineservices gibt es sonst noch, die Desktopanwendungen ersetzen könnten?

20Jul/070

Spieletipp

Flatout Ultimate Carnage CoverSeit heute (inzwischen richtig: gestern) gibt es auf Xbox Live eine Demo (gut 750 MB) zu FlatOut: Ultimate Carnage. Das Spiel selbst erscheint in Deutschland erst im August (zu haben z.B. bei amazon), aber auch anhand der Demo kann ich es definitiv empfehlen. Es ist im Grunde ein Rennspiel, dessen Hauptziel aber darin liegt, sämtliche Gegner zu rammen. Das Physikmodell ist völlig abstrus, die Wagen fahren sich als wäre der Boden eingeseift, wenn denn bei all den Sprüngen und Explosionen überhaupt mal ein Reifen den Boden berührt, aber es macht höllisch Spaß. Wer Destruction Derby noch kennt, kennt auch FlatOut eigentlich schon: Das gleiche Spiel, nur schneller, schöner und mehr davon. Sogar das „Arena-Level“ aus DD, bei dem alle Autos am Anfang aufeinander zu fahren um sich in einer gewaltigen Karambolage gegenseitig durch die Luft zu wirbeln, ist in abgewandelter Form (auf einem Parkplatz) in der Demo enthalten.

Ein Probespiel ist definitiv Pflicht, erscheint am 22. und kommt leider nicht für den PC. Für den Trailer bitte weiterlesen.

20Jul/071

Sat.1 und so

Radsport interessiert mich schon lange nicht mehr, Nachrichten schaue ich bei den öffentlich-rechtlichen und auch ansonsten war mir Sat.1 schon immer ziemlich egal, weil da nie viel gutes lief (Harald Schmidt habe ich damals noch nicht geguckt). Was da im Moment abgeht ist aber schon beinahe obszön dumm. Erst streichen sie praktisch sämtliche Nachrichten für Wiederholungen(!) von Richtershows und dann übernehmen sie die Tourberichterstattung von ARD und ZDF, weil die Gier mal wieder größer war als das Gewissen.

„Unterschichtenfernsehen“ könnte man sagen „die wollen ja auch was zu gucken haben“ denken, aber die Verdummung in der Fernsehwelt nimmt, zumindest in meiner subjektiven Wahrnehmung, stetig weiter zu und Sat.1 ist nur die sprichwörtliche Spitze des Eisberges, wenn auch unten. Selbst die ARD traut sich kaum noch Dokumentationen oder alles was mehr Anspruch hat als Rosamunde Pilchers gesammelte Machwerke in der Prime Time oder zumindest am Nachmittag zu senden. Gestern lief eine sehr gut gemacht Doku über Ruanda – allerdings nach Mitternacht auf einem der Dritten. Offensichtlich sind die Leute nicht nur zunehmend doof, sondern wollen es auch bleiben, ansonsten würden solch gute Sendungen nicht von Barbara Salesch und Co. auf dermassen schlechte Plätze verdrängt. Da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn die Linkspartei oder gar die braunen plötzlich in den Parlamenten sitzen, weil die Wähler auf simpleste Bauernfängertricks reinfallen.

Ich würde mir doch wünschen, dass sich die öffentlich-rechtlichen vielleicht mal ein Herz nehmen würden und nicht nur auf die Zuschauerzahlen, die ihnen ja nach 20 Uhr im Grunde egal sein können, sondern etwas mehr auf den Inhalt ihres Programms achten würden. Allerdings lässt „Schmidt & Pocher“ da nichts gutes erahnen.

20Jul/070

OS X und .NET

Eines der Programme, denen ich aus alten Windows-Tagen am meisten nachtrauere, ist Visual Studio C#. Zum einen weil ich Xcode einfach grottig finde, zum anderen, weil C# so wunderbar einfach war und sämtliche Versuche meinerseits, mich mit Objective C anzufreunden, kläglich gescheitert sind. Seit heute aber habe ich zumindest einen kleinen Trost: Ein C#-Plugin für Xcode. Das macht das Programm auch nicht besser und es unterstützt soweit ich das sehen kann auch nur Kommandozeilenprogramme (es sei denn, man möchte sich mit X11 rumschlagen), aber immerhin bietet es die Möglichkeit, C# in Xcode zu kompilieren und dann mit mono zu debuggen. Obwohl ich es noch nicht ausprobiert habe, müssten die kompilierten .exe-Dateien auch problemlos unter Windows mit .NET RE laufen.

Alles was man braucht ist Xcode (ist beim Mac dabei), mono (für OS X gibt es hier ein Paket) und das Plugin (Download hier). Nachdem man zuerst mono und dann das Plugin installiert hat, kann man auch schon loslegen und seine C#-Anwendungen unter Xcode schreiben. Ich habe mit zum Beispiel einen rudimentäreren Downloader für flickr (was sonst?) geschrieben, den man dann aus einem Terminal in etwa so aufruft:

mono dload.exe “sky,blue”

Daraufhin werden dann mit FlickrNet Bilder mit den entsprechenden Tags gesucht und per WebClient heruntergeladen. Klappt soweit absolut zufriedenstellend. Netter Nebeneffekt: Mit mono kann man auch sehr viele mit Visual Studio kompilierte Programme starten (nur .NET natürlich), so kann man zum Beispiel den Downloadr (die Windows-Version) per Updatr.exe installieren, sogar Fortschrittsbalken und asynchrone Downloads sind kein Problem. Ausführen kann man den Downloadr dann allerdings leider nicht, weil die entsprechenden Komponenten wohl in mono noch nicht vorhanden sind.

veröffentlicht unter: Software keine Kommentare
19Jul/070

Jagt Bernd Engere!

Bzw. bedient Frau Karin. Oder generiert euch Anagramme auf http://www.sibiller.de/anagramme/.

In diesem Zusammenhang:
„Fettarmes Harn“ wird „Eigenbauurin“. Wer kommt drauf?

19Jul/070

Wie’s der Zufall will

Manchmal steht man vor dem Problem, dass man beim Programmieren eine zufällige Zahl braucht, zum Beispiel bei Verschlüsselungen, Simulationen oder um etwas Rauschen zu generieren. Zwar kennt praktisch jede Programmiersprache einen rand()-Befehl, der dann eine Pseudo-Zufallszahl ausgibt, echte Zufälle gibt es aber in einem Computer nicht, weshalb sich diese Funktionen meist darauf stützen, einfach von überall ein bisschen was einzulesen und das Ergebnis als „Zufall“ zu präsentieren.

Braucht man allerdings mal eine „echte“ Zufallszahl, so kann man die jetzt gratis bekommen. Unter http://random.irb.hr/ werden laufend solche Nummern mit Hilfe von (intrinsisch zufälligen) quantenphysikalischen Effekten von einem speziellen Gerät produziert und kostenlos zur Verfügung gestellt. Einfach einen Client herunterladen und schon hat man Zugriff auf die Zahlen. Eine C++-Library gibt es auch, wenn man den Generator direkt in sein Programm einbinden möchte.

17Jul/070

Fotos aus Münsters Umland

Da heute ein viel zu schöner Tag war um im Haus zu bleiben, habe ich mir die Kamera geschnappt und bin ausnahmsweise mal nicht in den Zoo gefahren, sondern habe eine kleine Radtour Richtung Angelmodde gemacht. Glücklicherweise habe ich dann unterwegs noch eine kleine Entenfamilie gefunden, so bin ich also auch noch zu meinen Tierfotos gekommen. Obwohl es schon nach sechs war und die Sonne entsprechend tief stand, finde ich die Bilder recht gelungen, was meint ihr?

Abendsonne Ente mit Küken

Ihr wisst ja, wie es läuft. Für mehr Bilder einmal umblättern.

Geschrammel

Geantwortet

Genutzt

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Jan-Gerd Tenberge
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