Jan-Gerds Blog


CD-Tipp zum Abschied

Ab morgen werde ich für eine knappe Woche in der Schweiz sein, Vicky besuchen. Für diese Zeit habe ich die Kommentare abgeschaltet, sicher ist sicher. Ich lass‘ euch aber einen CD-Tipp da: Our Ill Wills (last.fm-Link, zum reinhören) von den Shout Out Louds. Anspieltipp ist Tonight I Have To Leave It. Ich bin übrigens von ganz allein drauf gekommen, dass das „Flaggenalphabet“ auf dem Cover den Titel darstellt. Der Demenz noch mal ein Schnippchen geschlagen!

Reviews zu Jochen Tauberts Filmen

(User-)Reviews zu allen Filmen des Stadtlohner Filmschaffenden Jochen Taubert gibt es hier, bei OFDb. Nette Lektüre. Hier ein Vorgeschmack: Wer schon mal einen Film von Großmeister Taubert gesehen hat, dürfte in etwa erahnen, was ihn erwarten wird. Einen großen Haufen Scheiße. […] Alle anderen die noch nie ein Werk von ihm gesehen haben, sollten sich niemals die Taubert-Box kaufen (lieber das Geld in fünf Paar Tennis-Socken investieren), da der Film bis heute nicht als Einzel-DVD erhältlich ist und man sich als „Neuling“ echt nicht ansatzweise vorstellen kann, was für schlechte Filme Taubert produziert. – Review zu Ferdinand fährt Ferrari Und hier gibt es die gesamte DVD-Collection bei amazon.

Optische Täuschung

Eine sehr coole Illusion. Man denkt tatsächlich, es wäre ein Farbbild. Anfangs habe ich es für einen billigen Trick gehalten, aber wenn man mit dem Abspielbalken direkt vorspult (oder am Anfang einfach wegsieht) sieht man, dass das Foto tatsächlich nur schwarz/weiß ist.

Mach es online

Gerade sitze ich hier mal wieder (gezwungenermaßen) vor Windows Vista. Eigentlich nutze ich BootCamp nur alle Jubeljahre mal für ein Spielchen, aber heute wollte ich ein bisschen was in Word machen und darum habe ich heute mal Microsoft laufen. Was mir erst jetzt, nach einigen Stunden, auffällt ist, wieviele Dinge ich inzwischen komplett online erledige und welche Vorteile das bringt. Meine Favoriten verwalte ich inzwischen praktisch ausschließlich per del.icio.us, so dass ich von überall darauf Zugriff habe, unabhängig von Plattform und Ort. Das tolle daran ist, dass ich z.B. heute einen Artikel auf TUAW gelesen habe über ein Mac-Programm, das mich interessiert. Also einfach unter Windows zu den Favoriten hinzugefügt und wenn ich dann ab morgen wieder OS X nutze kann ich’s mir da runterladen. Auch wenn man auf der Arbeit oder in der Schule über was interessantes stolpert ist das eine sehr feine Sache. Ähnlich sieht es mit meinen Fotos aus: Seit ich flickr nutze habe ich immer alles (…)

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Spieletipp

Seit heute (inzwischen richtig: gestern) gibt es auf Xbox Live eine Demo (gut 750 MB) zu FlatOut: Ultimate Carnage. Das Spiel selbst erscheint in Deutschland erst im August (zu haben z.B. bei amazon), aber auch anhand der Demo kann ich es definitiv empfehlen. Es ist im Grunde ein Rennspiel, dessen Hauptziel aber darin liegt, sämtliche Gegner zu rammen. Das Physikmodell ist völlig abstrus, die Wagen fahren sich als wäre der Boden eingeseift, wenn denn bei all den Sprüngen und Explosionen überhaupt mal ein Reifen den Boden berührt, aber es macht höllisch Spaß. Wer Destruction Derby noch kennt, kennt auch FlatOut eigentlich schon: Das gleiche Spiel, nur schneller, schöner und mehr davon. Sogar das „Arena-Level“ aus DD, bei dem alle Autos am Anfang aufeinander zu fahren um sich in einer gewaltigen Karambolage gegenseitig durch die Luft zu wirbeln, ist in abgewandelter Form (auf einem Parkplatz) in der Demo enthalten. Ein Probespiel ist definitiv Pflicht, erscheint am 22. und kommt leider nicht (…)

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Sat.1 und so

Radsport interessiert mich schon lange nicht mehr, Nachrichten schaue ich bei den öffentlich-rechtlichen und auch ansonsten war mir Sat.1 schon immer ziemlich egal, weil da nie viel gutes lief (Harald Schmidt habe ich damals noch nicht geguckt). Was da im Moment abgeht ist aber schon beinahe obszön dumm. Erst streichen sie praktisch sämtliche Nachrichten für Wiederholungen(!) von Richtershows und dann übernehmen sie die Tourberichterstattung von ARD und ZDF, weil die Gier mal wieder größer war als das Gewissen. „Unterschichtenfernsehen“ könnte man sagen „die wollen ja auch was zu gucken haben“ denken, aber die Verdummung in der Fernsehwelt nimmt, zumindest in meiner subjektiven Wahrnehmung, stetig weiter zu und Sat.1 ist nur die sprichwörtliche Spitze des Eisberges, wenn auch unten. Selbst die ARD traut sich kaum noch Dokumentationen oder alles was mehr Anspruch hat als Rosamunde Pilchers gesammelte Machwerke in der Prime Time oder zumindest am Nachmittag zu senden. Gestern lief eine sehr gut gemacht Doku über Ruanda – allerdings nach Mitternacht (…)

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OS X und .NET

Eines der Programme, denen ich aus alten Windows-Tagen am meisten nachtrauere, ist Visual Studio C#. Zum einen weil ich Xcode einfach grottig finde, zum anderen, weil C# so wunderbar einfach war und sämtliche Versuche meinerseits, mich mit Objective C anzufreunden, kläglich gescheitert sind. Seit heute aber habe ich zumindest einen kleinen Trost: Ein C#-Plugin für Xcode. Das macht das Programm auch nicht besser und es unterstützt soweit ich das sehen kann auch nur Kommandozeilenprogramme (es sei denn, man möchte sich mit X11 rumschlagen), aber immerhin bietet es die Möglichkeit, C# in Xcode zu kompilieren und dann mit mono zu debuggen. Obwohl ich es noch nicht ausprobiert habe, müssten die kompilierten .exe-Dateien auch problemlos unter Windows mit .NET RE laufen. Alles was man braucht ist Xcode (ist beim Mac dabei), mono (für OS X gibt es hier ein Paket) und das Plugin (Download hier). Nachdem man zuerst mono und dann das Plugin installiert hat, kann man auch schon loslegen und seine (…)

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Wie’s der Zufall will

Manchmal steht man vor dem Problem, dass man beim Programmieren eine zufällige Zahl braucht, zum Beispiel bei Verschlüsselungen, Simulationen oder um etwas Rauschen zu generieren. Zwar kennt praktisch jede Programmiersprache einen rand()-Befehl, der dann eine Pseudo-Zufallszahl ausgibt, echte Zufälle gibt es aber in einem Computer nicht, weshalb sich diese Funktionen meist darauf stützen, einfach von überall ein bisschen was einzulesen und das Ergebnis als „Zufall“ zu präsentieren. Braucht man allerdings mal eine „echte“ Zufallszahl, so kann man die jetzt gratis bekommen. Unter http://random.irb.hr/ werden laufend solche Nummern mit Hilfe von (intrinsisch zufälligen) quantenphysikalischen Effekten von einem speziellen Gerät produziert und kostenlos zur Verfügung gestellt. Einfach einen Client herunterladen und schon hat man Zugriff auf die Zahlen. Eine C++-Library gibt es auch, wenn man den Generator direkt in sein Programm einbinden möchte.

Fotos aus Münsters Umland

Da heute ein viel zu schöner Tag war um im Haus zu bleiben, habe ich mir die Kamera geschnappt und bin ausnahmsweise mal nicht in den Zoo gefahren, sondern habe eine kleine Radtour Richtung Angelmodde gemacht. Glücklicherweise habe ich dann unterwegs noch eine kleine Entenfamilie gefunden, so bin ich also auch noch zu meinen Tierfotos gekommen. Obwohl es schon nach sechs war und die Sonne entsprechend tief stand, finde ich die Bilder recht gelungen, was meint ihr? Ihr wisst ja, wie es läuft. Für mehr Bilder einmal umblättern.