Wie’s der Zufall will
Manchmal steht man vor dem Problem, dass man beim Programmieren eine zufällige Zahl braucht, zum Beispiel bei Verschlüsselungen, Simulationen oder um etwas Rauschen zu generieren. Zwar kennt praktisch jede Programmiersprache einen rand()-Befehl, der dann eine Pseudo-Zufallszahl ausgibt, echte Zufälle gibt es aber in einem Computer nicht, weshalb sich diese Funktionen meist darauf stützen, einfach von überall ein bisschen was einzulesen und das Ergebnis als „Zufall“ zu präsentieren.
Braucht man allerdings mal eine „echte“ Zufallszahl, so kann man die jetzt gratis bekommen. Unter http://random.irb.hr/ werden laufend solche Nummern mit Hilfe von (intrinsisch zufälligen) quantenphysikalischen Effekten von einem speziellen Gerät produziert und kostenlos zur Verfügung gestellt. Einfach einen Client herunterladen und schon hat man Zugriff auf die Zahlen. Eine C++-Library gibt es auch, wenn man den Generator direkt in sein Programm einbinden möchte.