Wenn es eine Band gibt die einen Song namens „Oscillate Wildly“ geschrieben hat und wenn diese dann auch noch von Blur als deren großes Vorbild bezeichnet wird, dann kann mir das nicht ewig verborgen bleiben. Die Smiths waren (sie haben sich leider schon 1987 aufgelöst) eine solche Band, wurden vom NME zu den einflussreichsten Musikern aller Zeit gewählt und es gibt ein fantastisches Best Of-Doppelalbum von ihnen mit dem Namen The Sound Of The Smiths. Die CDs sind voller toller Stücke mit wunderbar absurden Titeln von Girlfriend In A Coma („I know, I know, it’s serious“) über Shoplifters Of The World Unite („unite and take over“) und Half A Person („16, clumsy and shy, that’s the story of my life“) zu What Difference Does It Make („So what difference does it make? It makes none, but now you have gone. And you must be looking very old tonight“). Die Smiths gelten heute als Miterfinder des Indie-Rocks, klingen ein bisschen wie Pulp (…)
Schon wieder neue Musik, dieses Mal aus Berlin von einem ganz wunderbaren Duo namens Sorry Gilberto. Memory Oh heißt das Album und sieht so aus: Aus den zahlreichen guten Titeln ein oder zwei einzelne als besonders gelungen herauszustellen fällt schwer, aber This Roof und
Sozusagen als Entschädigung für die lange Wartezeit bis zum letzten Tipp gestern gibt es direkt einen zweiten hinterher. Es handelt sich um Unfamiliar Faces von Matt Costa. Der ehemalige professionelle Skateboarder klingt ein bisschen nach Jack Johnson – da wundert es nicht, dass er auch bei dessen Label unter Vertrag ist. Dementsprechend ist die CD eher eine ruhige Singer/Songwriter/JunngemitGitarre-Scheibe zum nebenbei hören oder fürs Auto, dafür aber ist sie bestens. Mein Anspieltipp auf der Platte ist der erste Titel, Mr. Pitiful. In eigener Sache: Die CD-Tipps haben eine eigene Kategorie bekommen, so kann man leichter alle finden.
Schon lange habe ich keine CD mehr empfohlen, was mir Leid tut. Dafür ist die Seite jetzt wieder da – mit neuem Design und alter Qualität. Der erste Tipp nach dem Neuanfang ist I Don’t Know What I‘m Doing von Brad Sucks. Der Herr bezeichnet sich selbst als „one man band with no fans“ was nicht ganz richtig ist, hat er doch zumindest im Internet eine solide kleine Fangemeinde aufgebaut. Das schöne an dieser CD ist neben der Musik (Anspieltipps sind Borderline und Making Me Nervous) die Tatsache, das sie kostenlos ist. Das ganze Album gibt es hier zum herunterladen für lau. Wer möchte darf aber den Künstler unterstützen indem er es kauft – zu welchem Preis, das darf jeder selbst entscheiden.
Filmtipp für heute ist Quentin Tarantinos neuester Film Death Proof und der passende CD-Tipp dazu ist dessen sehr guter Soundtrack. Anspieltipps auf der CD sind Down in Mexico von The Coasters und vor allem Hold Tight von Dave Dee, Dozy, Beaky Mitch & Titch. Und an dieser Stelle sei angemerkt, dass Apple zwei neue Werbespots für das iPhone ins Netz gestellt hat (eins, zwei). In beiden geht es um die iPod-Funktionen des Geräts und gefeatured werden darin The Shins und die Yeah Yeah Yeahs. Ob Mr. Jobs hier mitliest?
Ab morgen werde ich für eine knappe Woche in der Schweiz sein, Vicky besuchen. Für diese Zeit habe ich die Kommentare abgeschaltet, sicher ist sicher. Ich lass‘ euch aber einen CD-Tipp da: Our Ill Wills (last.fm-Link, zum reinhören) von den Shout Out Louds. Anspieltipp ist Tonight I Have To Leave It. Ich bin übrigens von ganz allein drauf gekommen, dass das „Flaggenalphabet“ auf dem Cover den Titel darstellt. Der Demenz noch mal ein Schnippchen geschlagen!
Es ist schon ein Kreuz mit der unfreiwilligen Beschallung durch Handys in öffentlich Verkehrsmitteln. Erkannt haben das Problem schon andere (ob es zwei Seiten im Netz gibt, die häufiger miteinander verlinkt sind als meine und das Zentrum?), aber bleiben die Lösung natürlich schuldig. Einzig richtiges Handeln in einem solchen Fall: Schnell bessere Musik hören. Und (Konjunktion und dennoch neuer Absatz. Fehler? Egal, wenn es dem Schriftbild hilft!) für gute Musik sorge bekanntlich ich. Heute meine Tipps: „Our Earthly Pleasures“ von Maxïmo Park und mehr noch „Ten New Messages“ von den Rakes. Beide sind gut, aber die neuen Nachrichten sind wirklich herausragend. Unbedingt anhören. Hier sind noch schnell die Cover, zu amazon führt ein Klick auf die Titel, is‘ ja klar. Ach ja, Anspieltipp: „We Danced Together“, auf dem Rakes-Album
Was ist besser als ein CD-Tipp? Zwei CD-Tipps! Und wenn sie von der gleichen Band kommen hat man noch dazu den Vorteil, dass man sich den zweiten gleich schenken kann, wenn man den ersten schon bescheiden fand. Hier sind also „The Crane Wife“ und „Picaresque“ von den Decemberists. Mein Anspieltipp ist definitiv „The Crane Wife 3″, der erste Titel der erstgenannten Platte (Probehören). Amazon hat noch weitere CDs von denen; habe noch nicht reingehört, vermutlich aber auch gut.
CD-Tipp für heute ist „Inside In Inside Out“ von „The Kooks“. Wer mal „Naive“ oder „Ooh La“ (kann man auf thekooks.de anhören, auf „Audio“ klicken und dann auf den Song) gehört hat, wird das haben wollen. Die Kooks sind auch gerade auch auf Tour, am 11.9. zum Beispiel in Köln. Möchte ich eigentlich wohl sehen. Mal schauen, ob’s was wird, teuer ist es nicht und gut bestimmt. Ach ja, Klick auf das Bild macht es groß und zeigt die Tracklist. Darunter Shops. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ihr (fast) alles was ich so höre auch direkt bei iTunes hören und kaufen könnt. Einfach rechts mit der Maus auf das Albumcover unter „Höre gerade“ fahren und dann auf Interpreten, Album oder Titel klicken, iTunes poppt dann auf und bringt euch direkt zum Künstler, Album bzw. Song. Kaufen bei iTunes oder bei amazon
Ist zwar nicht mehr brandneu, aber das macht es ja nicht schlechter: „Show Your Bones“ von „Yeah Yeah Yeahs“ (ohne „The“). Anspieltipps darauf: Warrior, Honeybear, Phenomena und Gold Lion. Alles andere ist aber auch gut! Einfach mal reinhören (falls du iTunes hast hier, ansonsten bei amazon). Ein Klick auf das Bild macht es größer, die Links darunter führen zu den entprechenden Shops. Who would have thought. Kaufen: bei iTunes, bei amazon