Für all die Mac-User, die gern Radio Q hören, aber weder iTunes noch Qs Webseite die ganze Zeit geöffnet lassen möchten, habe ich eine kleine Mac OS X-Anwendung geschrieben, die sich unauffällig oben im Menü einrichtet und den Stream abspielt. Die Funktionen sind aufs allernötigste beschränkt, ein Design existiert nicht. Dafür ist das ganze Programm auch nur schlanke 221 KB 139 KB1 176 KB2 groß und startet praktisch sofort. Außerdem: Play, Pause, Lauter, Leiser – mehr brauchn se nich. Download hier. Hier noch eine Impression: Achso, auf den einfallsreichen Name „PlayQ“ hört das ganze. Ich habe eine neuere, noch kleinere, Version hochgeladen, die mit einem Framework weniger auskommt. Wer noch die alte geladen hat kann von Hand aktualisieren. [↩]Version 1.3 hat nun ein schönes Icon (von templay.de) und merkt sich die Lautstärke auch nach dem Beenden. [↩]
Das kleine Progrämmchen Mediathek für Mac OS X ab Version 10.5 ist ein wunderbarer Helfer zum Herunterladen verpasster Sendungen der öffentlich-rechtlichen Sender. Einfach Sendungstitel oder Stichwort im Suchfeld eingeben und es erscheint eine Liste mit allen in den Mediatheken von ARD, ZDF, SWR, WDR oder arte verfügbaren Sendungen. Diese lassen sich dann wahlweise herunterladen oder direkt ansehen. Sogar einige Filme, zum Beispiel der münsteraner Tatort, sind in voller Länge verfügbar. Ich gehe davon aus, dass hier vor allem die Eigenproduktionen der Anstalten verfügbar sein werden. Da leider die Web-Portale der Mediatheken allesamt recht halbgare Flash-Lösungen sind, macht einem dieses Freeware-Programm das Leben hier sehr viel leichter. Der Download des Programms wiegt ein knappes Megabyte; die Videos unterscheiden sich in Qualität und damit auch Größe von Quelle zu Quelle. Eine Testweise heruntergeladenes viereinhalbminütiges iPad-Special von WISO landete als 54 MB-Datei im flv-Format mit ordentlicher Qualität im Download-Ordner, eine elfminütige Folge Karambolage in HD (720p) und H.264 nahm 80MB in Anspruch. Kleine (…)
Nach folgendem Gespräch von gestern Abend sind Manuel und ich vermutlich heute oder morgen auf Radio Q zu hören. Unsere eventuell verwerteten Zitate sind den Anweisungen entsprechend frei erfunden. Es gab auch keine Amy Winehouse-Imitatorin im Barzillus. Also nichts verpasst. Reporter von Radio Q: „Hey, darf ich euch kurz stören? Wie gefällt euch das Event?“ Wir: „Welches Event?“ Reporter: „Dieses Event. Heute spielen 13 Bands in dreizehn Kneipen, als Werbeaktion für das Kuhviertel.“ Wir: „Oh, das haben wir noch gar nicht mitbekommen, wir sind gerade erst hier.“ Er: „Und, wie gefällt es euch?“ Wir: „Wie gesagt, wir sind gerade erst da. Wir haben noch nichts gesehen.“ Er (sein Mikrofon auspackend): „Achso, naja. Ich mach jetzt einfach mal das Gerät an und dann sagt ihr mir was.“ Wir: „Wir haben aber noch nichts gesehen, was sollen wir da sagen.“ Er: „Denkt euch einfach was aus.“
Zwar funktioniert diese Methode zum Radio hören auf dem iPhone immer noch, seitdem das OS 3.0 verfügbar ist geht es aber noch viel einfacher: Einfach zu http://tinyurl.com/radioq gehen – fertig. Safari spielt den Stream von allein, sogar im Hintergrund. Und wenn die Bandbreite nicht reicht gibt es noch http://tinyurl.com/radioqkl, mit etwas schlechterer Qualität. Noch mehr Radiosender zum Streamen gibt es auf iphonetuner.de.
Vor einigen Tagen ist der erste Kinofilm vom Yann Arthus-Bertrand weltweit gestartet. Der gute Mann hat sich zuvor schon mit fantastischen Bildbänden einen Namen gemacht und nun erstmals eine Art „Die Erde von oben als Video“ herausgebracht. Das besondere dabei: Der Film startet zeitglich im Kino, auf DVD und im Internet. Auf Youtube kann man ihn kostenlos und in HD-Qualität ansehen. Das ganze Projekt ist gesellschaftskritisch ausgelegt und zeigt in atemberaubenden Bildern die Auswirkungen des Klimawandels auf den Planeten. Anschauen wird auf jeden Fall dringend empfohlen; Teilung der im Film vermittelten fast schon pre-apokalyptischen Zukunftsprognose für die Erde ist sicherlich jedermanns eigene Sache.
In einer äußerst unwahrscheinlichen Fügung des Schicksals schreibt eines meiner größten Idole, Wettermann Jörg Kachelmann, auf einer meiner Lieblingsinternetseiten, bildblog.de, einen Gastbeitrag über die englische Sprache – und der ist auch noch lesenswert. So viel Zufall muss entlohnt, bzw. mit einem eigenen Artikel ausreichend gewürdigt werden. Dieses ist hiermit geschehen. Die seltsame Verquickung des Medienblogs mit dem thematisch eigentlich völlig fremden Kachelmann über ein Thema, das wiederum zu beiden zunächst nicht zu passen scheint erinnert mich dabei an diesen sehr guten Spiegel Online-Artikel (inzwischen ausgelagert zu Spiegel Wissen) einer Philosophiestudentin über die Pornografisierung (welch ein Wort, und wie viel schöner wäre es mit ph) der Gesellschaft aus 2005.
Auf 3sat läuft seit letztem Mittwoch die fantastische Sendung 1-2-3 Istanbul mit Katrin Bauerfeind und dem münsteraner H-Blockx-Sänger Henning Wehland. Die beiden reisen quer durch Osteuropa in die Türkei und lernen unterwegs Länder und Leute kennen um Integrationspunkte (IGPs) zu sammeln. Dabei gibt es singende Frisöre, Minenfelder in Europa und Katrin allein im Wald zu sehen. Henning arbeitet und trinkt auf einem kroatischen Bauernhof während Katrin Brände löscht und sich beide am Ende durchaus glaubhaft über ihre Punkteausbeute beschweren. Allein schon dafür lohnt es sich, die Sendung zu sehen. Die erste Folge gibt es in der 3sat Mediathek noch zu sehen (Direktlink zum Video in sehr guter Qualität), neue kommen immer Mittwochs um 23:15 Uhr.
Die Bahn hat in den Jahren 2002 und 2003 heimlich rund drei Viertel der damals gut 240.000 Mitarbeiter auf Korruptionsverdacht überprüft. Das sagte der Anti-Korruptions-Beauftragte der Bahn, Wolfgang Schaupensteiner, nach Angaben von Teilnehmern am Mittwoch im Verkehrsausschuss des Bundestages in Berlin. Damit waren fast drei Viertel der Beschäftigten betroffen. Spiegel Online: Überwachungsskandal bei der Bahn
Für das iPhone und den iPod Touch gibt es im App Store das kostenlose Programm FStream (iTunes-Link) mit dem man Internetradio über WLAN, UMTS oder EDGE hören kann, was auch sehr zuverlässig und in guter Qualität funktioniert. Von Haus aus bietet es Unterstützung für SHOUTcast, iTunes Radiostationen und eine vom Entwickler SourceMac bereitgestellte Senderliste, man kann aber auch seine eigenen hinzufügen wenn man denn die entsprechende URL kennt. Dazu wählt man im Programm nacheinander Favorites, Edit und Add new webradio und trägt einen frei wählbaren Namen sowie die URL ein. Für Radio Q ist das http://radioq.uni-muenster.de:8000/beta, für Eins Live http://www.wdr.de/wdrlive/media/einslive.m3u und WDR 2 bekommt man über die etwas längliche Adresse http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr2-wm32.asx. Die Felder Format und Bitrate bleiben frei. Dann noch einmal auf Save und Done gedrückt und per Druck auf Play auf die Startansicht gewechselt und schon können die neuen Lieblinge dort per Fingerzeig ausgewählt und angehört werden.