Heute: Der Beitritt zu einer Gruppe im StudiVZ wird mit dieser netten Meldung quittiert:
Du bist jetzt Mitglied der Gruppe faul und demotiviert
Interessanter Artikel dazu auf Spiegel online: Psychologie des Aufschiebens: Morgen. Versprochen!
Hab ich schon seit einigen Wochen, ist aber dennoch eine absolute Kaupempfehlung wert: „Dr. Ankowitschs kleines Konversationslexikon“ vereint auf 191 Seiten all das, das man schon immer Wissen wollte, sich aber nie zu Fragen getraut hat. Der Name der Schlümpfe in den wichtigsten Sprachen, was die Wasch-Symbole auf den Etiketten von T-Shirts bedeuten, wonach IKEA seine Möbel benennt, die ideale Treppensteigung und der durschnittliche tägliche Trinkwasserverbrauch eines Deutschen finden sich hier ebenso wie sämtliche Dienstgrad der Bundesmarine und alle „E-Stoffe“ samt Namen.
All das ist weder alphabetisch noch sonstwie geordnet sondern einfach wahllos hintereinandergeschrieben. Ein wunderbares Buch zum rückwärtslesen, rumblättern und für die nächste Party auswendig lernen. Nur ausleihen sollte man es nicht, die Chance, es so schnell nicht wieder zu sehen, ist groß. Alternative: Zwei kaufen und den Lieben eins schenken. Immerhin ist bald Weihnachten.
Nein, es folgt kein Beitrag für unsere gefiederten Hühnerfreunde, sondern nur ein ganz und gar wunderbarer Link. Eine Liste lateinischer Sprichwörter. Lesen, lernen, sehr schlau wirken!
Neulich im Zug von Münster nach Coesfeld fuhr mit mir ein älteres Ehepaar. Die beiden stiegen in Münster mit mir zusammen ein, setzten sich einander gegenüber in ein Abteil und schwiegen sich eine gute halbe Stunde einander an. Dann, irgendwo zwischen Billerbeck und Lutum sagt sie zu ihm
Bei Karstadt kannst jetzt auch eine Kundenkarte kriegen.
Darauf er:
Hmm
Danach wechselten sie die restliche Viertelstunde kein Wort mehr und stiegen in Coesfeld aus, wieder ohne etwas zu sagen.