Jan-Gerds Blog Homöopathische Fachklinik für Doofe

28Dez/090

Coming soon …

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24Okt/092

StudiVZ Plauderkasten in Adium (oder Digsby, Trillian, etc.) nutzen

Eines der besten Features von Facebook ist die offene Plattform: Man kann den Facebook-Chat mit fast jedem beliebigen Multi-Messenger der Welt nutzen, ohne ständig auf der Facebook-Seite sein zu müssen. Mit dem StudiVZ-Plauderkasten verhält es sich leider etwas anders: Den kann man nur über die Internetseite oder den ansonsten vollkommen unbekannten Messenger Nimbuzz nutzen, zumindest eigentlich.

Es gibt aber einen Weg, den Plauderkasten in jedem Chatprogramm zu nutzen. Einzige Voraussetzung: Es muss sich auf das Jabber-Protokoll verstehen. Das Protokoll ist kaum bekannt, werkelt aber zum Beispiel auch hinter GTalk von Google. Nun zur Einrichtung:

  1. Zunächst bei Nimbuzz registrieren, das geht hier.
  2. Dann bei Nimbuzz einloggen und in der Flash-Version des Programms auf Kontakte verwalten/Communities klicken und hier StudiVZ aktivieren. Dafür wird einmalig das VZ-Passwort gebraucht. Wenn alles geklappt hat kann Nimbuzz jetzt für immer geschlossen werden.
  3. Im Messenger der Wahl eine neue Jabber-Verbindung mit folgenden Daten anlegen:
    • Nutzer: NimbuzzBenutzerName@nimbuzz.com
    • Passwort: Dein Nimbuzz-Passwort
    • Server: snow.nimbuzz.com
    • Port: 5222
  4. Das war’s! Ab sofort erscheinen auch die StudiVZ-Kontakte in der Kontaktliste und verhalten sich genau so wie ihre ICQ-, MSN- oder Facebook-Pendants.
2Okt/090

Was Sie über Betriebssysteme wissen müssen

Quicksilver Dropbox
Windows
Mac OS X
Linux
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4Sep/090

Weniger ist mehr

Es ist die vielleicht nervigste Software des Internets und die häufigste aller Ursachen für Abstürze unter Mac OS X (zumindest bis Snow Leopard): Flash. Nebenbei treibt das Ansehen eines YouTube-HD-Videos in Flash gerne mal einen ganzen Prozessorkern an seine Leistungsgrenzen, von nerviger Werbung, unter Umständen mit Sound, auf StudiVz und Spiegel Online gar nicht zu reden.

Für Firefox ist dagegen mit Flashblock schon seit langer Zeit ein Kraut gewachsen, jetzt gibt es mit ClickToFlash endlich auch etwas vergleichbares, sogar besseres, auch für Safari auf dem Mac. ClickToFlash ersetzt alle Flash-Elemente einer Seite mit Platzhaltern und lädt sie erst nach einem Klick auf diese Grafik. Das allein wäre schon Grund genug für den gut 500 KB großen kostenlosen Download, aber das Plugin kann noch mehr: Auf YouTube ersetzt es wahlweise auch den Flashplayer und erlaubt es stattdessen direkt die H.264-Videos (wahlweise auch in HD) per QuickTime-Plugin im Browser zu sehen, auf neueren Macs sogar Hardware beschleunigt (ist das nach neuer Rechtschreibung so richtig?). Ganz nebenbei laden die meisten Seiten auch deutlich schneller, weil die Werbung darin häufig mehrfach so größer ist als der Inhalt. Unten eingebettet gibt es noch ein kurzes Video das Spiegel Online, StudiVz und YouTube je einmal mit und einmal ohne ClickToFlash zeigt, dazu einmal rechts unter diesem Text auf „weiterlesen“ klicken.

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27Feb/080

Photoblogging

Ich habe mein automatisches Photoblog noch um ein paar Nettigkeiten erweitert. So hat jedes Foto jetzt eine eindeutige URL, die sich nicht ändert (nach dem Schema http://janten.com/photo/{flickr-id}) und es gibt gleich zwei Feeds zu der Seite. Einen ATOM-Feed, der mit jedem Browser gehen sollte, und einen Photocast für iPhoto-User.

Wer es selber gerne nutzen möchte, kann sich gerne das zip-Archiv herunterladen (ca. 160 KB) und es mal ausprobieren. Alles, was benötigt wird, ist ein PHP-fähiger Webserver und ein API-Key für flickr. Letzteren gibt es gratis hier. Dann einfach das Paket entpacken, die config.php anpassen, das ganze auf einen Webserver schieben – Fertig! Wichtig ist allerdings, dass der Unterordner photo heißt (wer damit nicht leben kann, muss die .htaccess selber anpassen), ausserdem muss der Cache-Ordner vom Skript beschreibbar sein, also Rechte evtl. entsprechend anpassen.

Photoblog herunterladen (schon 81 Downloads)
Ein Skript, das mit Hilfe von flickr automatisch einen Photoblog erstellt..
21Jul/072

Mach es online

Gerade sitze ich hier mal wieder (gezwungenermaßen) vor Windows Vista. Eigentlich nutze ich BootCamp nur alle Jubeljahre mal für ein Spielchen, aber heute wollte ich ein bisschen was in Word machen und darum habe ich heute mal Microsoft laufen. Was mir erst jetzt, nach einigen Stunden, auffällt ist, wieviele Dinge ich inzwischen komplett online erledige und welche Vorteile das bringt.

  • Meine Favoriten verwalte ich inzwischen praktisch ausschließlich per del.icio.us, so dass ich von überall darauf Zugriff habe, unabhängig von Plattform und Ort. Das tolle daran ist, dass ich z.B. heute einen Artikel auf TUAW gelesen habe über ein Mac-Programm, das mich interessiert. Also einfach unter Windows zu den Favoriten hinzugefügt und wenn ich dann ab morgen wieder OS X nutze kann ich’s mir da runterladen. Auch wenn man auf der Arbeit oder in der Schule über was interessantes stolpert ist das eine sehr feine Sache.
  • Ähnlich sieht es mit meinen Fotos aus: Seit ich flickr nutze habe ich immer alles da. Will ich was in einem Forum posten oder jemandem zumailen kann ich das unter Windows genau wie unter OS X und von Zuhause genau wie aus der Klinik tun. Auch wenn ich den Laptop evtl. mal formatieren sollte oder irgendwann einen neuen oder zweiten bekomme: Alles bleibt da. Kein lästiges Brennen von Gigabytes von Fotos auf DVD mehr – und vor allem keine Angst, dass ein Festplattencrash morgen all die schönen Bilder mit sich reißen könnte.
  • Chatten tue ich zwar eigentlich mit Adium, aber meebo ist ein im Grunde vollwertiger Ersatz dafür. Natürlich nicht ganz so bequem und nicht halb so schön, aber es unterstützt außer dem Versenden von Dateien eigentlich alles, was man von einem Instant Messenger erwartet.
  • E-Mails versenden tue ich inzwischen fast ausschließlich per Google Mail, obwohl ich mit unter OS X auch Mail.app eingerichtet habe. Das Webinterface von Google ist aber dermaßen gut, dass ich Mail nur noch benutze um meine Mails auch per Spotlight durchsuchen zu können. Sprich: Ich hole zwar alle meine E-Mails (gesendete wie empfangene) von Googles Servern ab, lasse die Originale aber immer drauf und nutze Mail auch nicht zum Versenden. Auch hier ist der Vorteil, dass mir auf die Art keine Mails verloren gehen können, selbst wenn der Rechner schlapp macht. Und ich kann von überall aus an meine Post.

Alles in allem habe ich also doch schon eine Menge Dinge ins Internet ausgelagert und damit in die Hände von anderen (flickr, Google, etc.) gelegt. Das ist vor allem in sofern beachtenswert, als dass das ja durchaus auch sehr private Dinge sind; so liegen z.B. Teile meiner Chatlogs auf meebos Servern und auch meine privaten Bilder und Links verwalte ich mit flickr und del.icio.us. Zwar stelle ich die dort natürlich auch als solche (also nicht für jeden sichtbar) rein, aber wirklich sicher sind solche Services natürlich nie. Ich denke mal, dass mit immer schnelleren Internetverbindungen der Trend trotzdem zunehmend in diese Richtung gehen wird – immerhin hat man so all seine Daten jederzeit und an jedem Ort verfügbar.

Wie sieht’s bei euch, den Lesern (ja, alle beide), aus? Verlagert ihr eure Daten auch zunehmend ins Netz, oder habt ihr lieber alles unter Kontrolle und auf dem eigenen Rechner? Und welche guten Onlineservices gibt es sonst noch, die Desktopanwendungen ersetzen könnten?

20Jul/070

OS X und .NET

Eines der Programme, denen ich aus alten Windows-Tagen am meisten nachtrauere, ist Visual Studio C#. Zum einen weil ich Xcode einfach grottig finde, zum anderen, weil C# so wunderbar einfach war und sämtliche Versuche meinerseits, mich mit Objective C anzufreunden, kläglich gescheitert sind. Seit heute aber habe ich zumindest einen kleinen Trost: Ein C#-Plugin für Xcode. Das macht das Programm auch nicht besser und es unterstützt soweit ich das sehen kann auch nur Kommandozeilenprogramme (es sei denn, man möchte sich mit X11 rumschlagen), aber immerhin bietet es die Möglichkeit, C# in Xcode zu kompilieren und dann mit mono zu debuggen. Obwohl ich es noch nicht ausprobiert habe, müssten die kompilierten .exe-Dateien auch problemlos unter Windows mit .NET RE laufen.

Alles was man braucht ist Xcode (ist beim Mac dabei), mono (für OS X gibt es hier ein Paket) und das Plugin (Download hier). Nachdem man zuerst mono und dann das Plugin installiert hat, kann man auch schon loslegen und seine C#-Anwendungen unter Xcode schreiben. Ich habe mit zum Beispiel einen rudimentäreren Downloader für flickr (was sonst?) geschrieben, den man dann aus einem Terminal in etwa so aufruft:

mono dload.exe “sky,blue”

Daraufhin werden dann mit FlickrNet Bilder mit den entsprechenden Tags gesucht und per WebClient heruntergeladen. Klappt soweit absolut zufriedenstellend. Netter Nebeneffekt: Mit mono kann man auch sehr viele mit Visual Studio kompilierte Programme starten (nur .NET natürlich), so kann man zum Beispiel den Downloadr (die Windows-Version) per Updatr.exe installieren, sogar Fortschrittsbalken und asynchrone Downloads sind kein Problem. Ausführen kann man den Downloadr dann allerdings leider nicht, weil die entsprechenden Komponenten wohl in mono noch nicht vorhanden sind.

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19Jul/070

Wie’s der Zufall will

Manchmal steht man vor dem Problem, dass man beim Programmieren eine zufällige Zahl braucht, zum Beispiel bei Verschlüsselungen, Simulationen oder um etwas Rauschen zu generieren. Zwar kennt praktisch jede Programmiersprache einen rand()-Befehl, der dann eine Pseudo-Zufallszahl ausgibt, echte Zufälle gibt es aber in einem Computer nicht, weshalb sich diese Funktionen meist darauf stützen, einfach von überall ein bisschen was einzulesen und das Ergebnis als „Zufall“ zu präsentieren.

Braucht man allerdings mal eine „echte“ Zufallszahl, so kann man die jetzt gratis bekommen. Unter http://random.irb.hr/ werden laufend solche Nummern mit Hilfe von (intrinsisch zufälligen) quantenphysikalischen Effekten von einem speziellen Gerät produziert und kostenlos zur Verfügung gestellt. Einfach einen Client herunterladen und schon hat man Zugriff auf die Zahlen. Eine C++-Library gibt es auch, wenn man den Generator direkt in sein Programm einbinden möchte.

23Jun/070

Firefuckers

Macs sind was tolles. Die haben Sachen wie ColorSync und stellen Farben dadurch so dar, wie sie der Fotograf (wahrscheinlich) haben wollte. Aperture kann das, iPhoto kann das, OS X kann das, Safari kann das. Firefox kann das nicht. Mistikack. Vermutlich sieht das Foto also auch auf Windows-Rechnern gar nicht so aus, wie ich es hier sehe.

safarifirefoxpreview.png
15Jun/070

Licht ins Dunkel

Wer einen Mac hat, der kennt vermutlich auch Spotlight, Apples Suchsystem. Eines der leicht unterschätzten Features von Spotlight sind die so genannten „Smart Folders“, im Grunde nichts anderes als gespeicherte Suchen. Der Finder zeigt alle Dateien, die einer gewissen Sucheabfrage entsprechen in diesem smarten Ordner an und aktualisiert ihn in Echtzeit. Habe ich zum Beispiel einen schlauen Container, der alles enthält, in dem „Markus“ vorkommt und der Kollege von nebenan schickt mir eine Mail, landet die direkt in diesem Ordner. So weit, so einfach.

Will man nun aber eine komplexere Abfrage durchführen, zum Beispiel „Enthält ‚markus‘ und ist eine Mail oder ein Bild mit weniger als 400 ISO aufgenommen“, steht man ein bisschen auf dem Schlauch, da solch komplexe Abfragen in Apples Menü nicht vorgesehen sind. Was aber nicht heißt, das sie nicht unterstützt werden, aber es artet schon sehr schnell in übelste Klickerei aus. Genau dafür gibt es den „Spotlight Query Programming Guide“ auf Apple.com, hier kann man lernen, wie man sich seine Suchabfrage einfach (ähnlich einer SQL-Abfrage) zusammenschreiben kann. Die obige Abfrage sähe in Code gegossen so aus:

(kMDItemContentTypeTree == „*mail*“wc || (kMDItemContentTypeTree == „*image*“ && kMDItemISOSpeed < 400)) && * == "*Markus*"wc

Wie bekommt man jetzt die Abfrage in den Ordner? Einfach: einen neuen intelligenten Ordner anlegen (über das Finder-Menü oder per ⌥-⌘-N), dann aus dem Drop-Down-Feld in dem „Art“ steht, „Sonstige“ auswählen und in dem sich öffnenden Dialog „Reine Daten“ (saudämliche Übersetzung von „Raw Query“) auswählen. String in das Feld kopieren, speichern, fertig. Da ich von Markus keinerlei Bilder habe, habe ich zu Demonstrationszwecken das ganze mal mit „Canon“ versucht. Hier das Ergebnis, alle Mails und Fotos mit ISO unter 400, die „Canon“ enthalten:

http://farm2.static.flickr.com/1054/549392037_9c9ed805db.jpg

Geschrammel

Geantwortet

Genutzt

Geordnet

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Jan-Gerd Tenberge
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