Photoblogging
Ich habe mein automatisches Photoblog noch um ein paar Nettigkeiten erweitert. So hat jedes Foto jetzt eine eindeutige URL, die sich nicht ändert (nach dem Schema http://janten.com/photo/{flickr-id}) und es gibt gleich zwei Feeds zu der Seite. Einen ATOM-Feed, der mit jedem Browser gehen sollte, und einen Photocast für iPhoto-User.
Wer es selber gerne nutzen möchte, kann sich gerne das zip-Archiv herunterladen (ca. 160 KB) und es mal ausprobieren. Alles, was benötigt wird, ist ein PHP-fähiger Webserver und ein API-Key für flickr. Letzteren gibt es gratis hier. Dann einfach das Paket entpacken, die config.php anpassen, das ganze auf einen Webserver schieben – Fertig! Wichtig ist allerdings, dass der Unterordner photo heißt (wer damit nicht leben kann, muss die .htaccess selber anpassen), ausserdem muss der Cache-Ordner vom Skript beschreibbar sein, also Rechte evtl. entsprechend anpassen.
Ein Skript, das mit Hilfe von flickr automatisch einen Photoblog erstellt..
Automatisch photobloggen
Da ich mal wieder einen Abend lang Zeit hatte, habe ich getan, was ich mit einem Abend immer so tue: Neue Dinge für flickr programmieren. Dieses mal ein vollautomatisches Fotoblog in PHP. Zu finden unter http://janten.com/photo/. Das Teil sucht sich automatisch bei flickr all meine Bilder mit dem Tag „displaythis“ und erstellt dann eine Seite daraus, die jedes Bild vor einem farblich passenden Hintergrund darstellt, in dem aus dem Thumbnail die „Durchschnittsfarbe“ des Fotos errechnet wird. Sieht sehr schön aus und werde ich auch demnächst mal zum Download feilbieten, wenn Interesse daran besteht.
Benutzt werden auch die Silk Icons von famfamfam und Lightbox 2. Mit den Pfeilen unten rechts kommt man ein Bild vor bzw. zurück, das Symbol dazwischen führt auf die Fotoseite bei flickr und ein Klick auf das Foto selbst macht es groß.
Geschenkte Zeit
Vor Kurzem war es wieder so weit: „Your Flickr PRO account will expire on Oct 15″ heißt es lapidar in der Betreffzeile der Mail die mich erreicht. Zeit also, die virtuelle Breiftasche zu zücken und das Abo um ein weiteres Jahr zu verlängern, da ich mit den Grenzen für normale User schon lange nicht mehr hinkomme.
Leider hat flickr aber die Bezahloption Paypal fürs Erste gestrichen und bietet nur noch die Zahlung per Kreditkarte an. Da ich keine Kreditkarte habe, habe ich mal bei flickr nach alternativen Zahlungsmethoden gefragt. Ergebnis: Ab Anfang November kann man wieder per Paypal zahlen und meinen Pro-Account verlängert man mir gratis bis Mitte Dezember. Das ist Service – und mir ein bisschen Werbung wert:

Fotos aus Italien
Aus knapp 300 Fotos aus dem Rosengarten habe ich insgesamt 107 rausgesucht, die es hier zu sehen gibt. Die meisten der Fotos hat dieses mal Tim gemacht.
Schweizer Fotos
Heute habe ich endlich die Fotos aus Auslikon durchgesehen, sortiert, bearbeitet und bei flickr eingestellt. Hier ist ein Vorgeschmack, das gesamte Album (100 Fotos) gibt es hier. Dieses Mal war sich sogar mit Vicky im Züricher Zoo, daher sind auch Tierbilder dabei. Und extra für Tim eine neue Alpenkuh.
Faule Äpfel (Update)
Mit meinem MacBook bin ich immer noch gut zufrieden und habe mich mittlerweile fototechnisch auf einen Workflow aus Lightroom, iPhoto und flickr eingestellt. Dementsprechend war ich natürlich Feuer und Flamme als vorgestern das neue iLife angekündigt wurde. Das ganz nebenbei auch noch die nächste Version von iWork rauskam, die jetzt endlich auch eine Tabellenverarbeitung enthält, steigerte die Vorfreude auf die neuen Produkte noch.
Nach ein paar Stunden mit den Teilen bin ich doch ziemlich enttäuscht. Irgendwie sieht mir das alles nach Baustelle aus. Numbers (der Excel-Verschnitt) kann nicht mal einfachste Tabellenreferenzen im Stile von SUMME($A$1:$B$3) und ist dennoch unfassbar langsam. Ich hatte mir spaßeshalber mal meine Umsatzliste vom Onlinebanking der Sparkasse als csv-Datei herunter geladen und wollte daraus ein nettes Diagramm erstellen. Die Tabelle hat gut 400 Zeilen und 8 Spalten, also nichts aufregendes. Eine simple Formel per Autovervollständigung auf sämtliche Zellen einer Spalte anzuwenden bringt aber die CPU-Last bereits auf 99% und beim Erstellen des Diagramms gönnt sich Numbers gar eine Denkpause von gut fünf Sekunden. Sicher, es sieht gut aus und funktionieren tut es letztendlich dann auch (zumindest ohne absolute Bezüge), aber dieses Programm so zu veröffentlichen finde ich schon ziemlich dreist, da ist man von Apple deutlich mehr gewohnt.
Zurück zu iLife. Im Vorfeld konnte man schon lesen, dass das neue iMovie eine ziemliche Enttäuschung sein sollte. Tatsächlich war anscheinend sogar Apple selbst so enttäuscht davon, dass bei der Aktualisierung auf iLife ‚08 alle Vorgängerprogramme ersetzt werden. Wirklich alle? Nein! Ein kleines iMovie HD leistet tapfer Widerstand und wird lediglich in einen anderen Ordner verschoben. Für all diejenigen, die dass für einen Installationsfehler halten und von Hand löschen, bietet Apple sogar extra die alte Version noch kostenlos zum Download an. Wie schlimm es wirklich ist, kann ich zwar mangels Videokamera nicht sagen, aber Gutes lässt das für iPhoto nicht hoffen.
Also auf zu iPhoto. Sieht so weit erstmal recht chic aus, nicht wesentlich anders als das andere, bis auf die neuen Events. Events sind eine ziemlich nette Sache, die es einem vereinfacht, den Überblick über seine Fotos zu behalten. Tatsächlich hatte ich nach einer viertel Stunde mein ungeordnetes Bildarchiv mit immerhin 1400 Bildern in übersichtliche Events gegliedert, was auch deutlich komfortabler war als die alte Methode mit den Alben. Womit die Probleme aber auch schon anfangen: Startet man FrontRow, hat man nach wie vor nur die Möglichkeit, einzelne Alben als Diashow zu betrachten, nicht aber Events. Der Weg aus der Misere wäre der, für jedes Event auch ein Album anzulegen, was aber nicht Sinn der Sache sein kann, da ich mir die Mühe dann auch gleich hätte machen können. Irgendwie scheint man bei der Entwicklung der neuen Anwendungen nur von der sprichwörtlichen Tapete bis zur Wand gedacht zu haben, denn außerhalb von iPhoto tauchen die Events praktisch nirgendwo auf – nicht mal im Media Browser, den man zum Beispiel in Pages oder Keynote verwendet, sind die Fotos nach Ereignissen zugänglich.
Update: Böser Fehler meinerseits, ich war irgendwie im Medienbrowser auf „Video“ gekommen. Da ich auch in iPhoto Videos habe, diese aber nicht in Events sind, ist mir das nicht gleich aufgefallen. Mea culpa. Tatsächlich sind die Ereignisse also doch im Medienbrowser nutzbar, das FrontRow-Problem bleibt aber bestehen.
Ich hatte mich da nach der Präsentation auf deutlich mehr gefreut, vor allem was iPhoto angeht, aber es gibt einfach zu viele lose Enden in den Programmen, zu viele „gute Ideen“, die dann nur halbgar umgesetzt wurden und zu wenig wirklich neues. Das man Bilder standardmäßig immer noch nur nach .mac exportieren kann und iPhoto nach einer Weile selbst dann den Kühler zum Laufen bringt, wenn man absolut gar nichts darin macht, verstärken den unfertigen Eindruck leider nur noch.
Mach es online
Gerade sitze ich hier mal wieder (gezwungenermaßen) vor Windows Vista. Eigentlich nutze ich BootCamp nur alle Jubeljahre mal für ein Spielchen, aber heute wollte ich ein bisschen was in Word machen und darum habe ich heute mal Microsoft laufen. Was mir erst jetzt, nach einigen Stunden, auffällt ist, wieviele Dinge ich inzwischen komplett online erledige und welche Vorteile das bringt.
- Meine Favoriten verwalte ich inzwischen praktisch ausschließlich per del.icio.us, so dass ich von überall darauf Zugriff habe, unabhängig von Plattform und Ort. Das tolle daran ist, dass ich z.B. heute einen Artikel auf TUAW gelesen habe über ein Mac-Programm, das mich interessiert. Also einfach unter Windows zu den Favoriten hinzugefügt und wenn ich dann ab morgen wieder OS X nutze kann ich’s mir da runterladen. Auch wenn man auf der Arbeit oder in der Schule über was interessantes stolpert ist das eine sehr feine Sache.
- Ähnlich sieht es mit meinen Fotos aus: Seit ich flickr nutze habe ich immer alles da. Will ich was in einem Forum posten oder jemandem zumailen kann ich das unter Windows genau wie unter OS X und von Zuhause genau wie aus der Klinik tun. Auch wenn ich den Laptop evtl. mal formatieren sollte oder irgendwann einen neuen oder zweiten bekomme: Alles bleibt da. Kein lästiges Brennen von Gigabytes von Fotos auf DVD mehr – und vor allem keine Angst, dass ein Festplattencrash morgen all die schönen Bilder mit sich reißen könnte.
- Chatten tue ich zwar eigentlich mit Adium, aber meebo ist ein im Grunde vollwertiger Ersatz dafür. Natürlich nicht ganz so bequem und nicht halb so schön, aber es unterstützt außer dem Versenden von Dateien eigentlich alles, was man von einem Instant Messenger erwartet.
- E-Mails versenden tue ich inzwischen fast ausschließlich per Google Mail, obwohl ich mit unter OS X auch Mail.app eingerichtet habe. Das Webinterface von Google ist aber dermaßen gut, dass ich Mail nur noch benutze um meine Mails auch per Spotlight durchsuchen zu können. Sprich: Ich hole zwar alle meine E-Mails (gesendete wie empfangene) von Googles Servern ab, lasse die Originale aber immer drauf und nutze Mail auch nicht zum Versenden. Auch hier ist der Vorteil, dass mir auf die Art keine Mails verloren gehen können, selbst wenn der Rechner schlapp macht. Und ich kann von überall aus an meine Post.
Alles in allem habe ich also doch schon eine Menge Dinge ins Internet ausgelagert und damit in die Hände von anderen (flickr, Google, etc.) gelegt. Das ist vor allem in sofern beachtenswert, als dass das ja durchaus auch sehr private Dinge sind; so liegen z.B. Teile meiner Chatlogs auf meebos Servern und auch meine privaten Bilder und Links verwalte ich mit flickr und del.icio.us. Zwar stelle ich die dort natürlich auch als solche (also nicht für jeden sichtbar) rein, aber wirklich sicher sind solche Services natürlich nie. Ich denke mal, dass mit immer schnelleren Internetverbindungen der Trend trotzdem zunehmend in diese Richtung gehen wird – immerhin hat man so all seine Daten jederzeit und an jedem Ort verfügbar.
Wie sieht’s bei euch, den Lesern (ja, alle beide), aus? Verlagert ihr eure Daten auch zunehmend ins Netz, oder habt ihr lieber alles unter Kontrolle und auf dem eigenen Rechner? Und welche guten Onlineservices gibt es sonst noch, die Desktopanwendungen ersetzen könnten?
Sommer kommt!
Gestern aufgenommen, und gleich automatisch geotaggen lassen. Dazu geht man einmalig auf http://www.flickr.com/account/geo/exif/ und setzt dort das Häkchen bei „Yes please, that would be lovely“. Von nun an wird flickr alle hochgeladenen Bilder, die Geo-Informationen in ihren EXIF-Tags haben automatisch an der entsprechenden Stelle geotaggen, so dass jeder das Bild auf der Karte sehen kann.
Ein Foto
Mit der Idee, mir ein Stativ zu kaufen, hatte ich schon lange immer mal wieder gespielt, allerdings sind selbst Einsteigermodelle relativ teuer und allzu häufig braucht man so ein Ding dann ja auch nicht. Jetzt habe ich aber spontan zugeschlagen, als es bei Lidl eins für 12€ gab. Für zwölf Euro kann das Teil natürlich keine hohen Erwartungen befriedigen, aber da ich mir ein teureres eh nie kaufen würde (zumindest mittelfristig nicht), habe ich es auf den Versuch ankommen lassen.
Und was soll man sagen? Es ist ziemlich genau so, wie erwartet. Wenn man alle Beine so weit wie möglich abspreizt, wie man das auf ebener Fläche für gewöhnlich tut, hängt die Kamera recht windschief oben drauf und die „bis zu 1,40m“ auf der Verpackung sind zwar nicht gelogen, erwecken aber den Anschein, es gäbe auch Einstellungen zwischen „so kurz wie möglich“ und „voll ausgezogen“. Da man aber statt auf Arretierschrauben auf eine Art Regenschirmverschluss gesetzt hat, kann man die Stangen nur entweder voll ausziehen, oder halt ganz drin lassen.
Komplett eingefahren ist das Teil durchaus zu gebrauchen, die Neigung kann man leicht korrigieren und das ganze macht dann auch einen recht stabilen Eindruck. Ausgezogen allerdings wirkt das ganze Ding reichlich wackelig – auch wenn es bislang noch hält. Positiv sei bemerkt, dass die Beine trotz der nicht vorhandenen Schrauben auch unter meiner 300d samt 70-210 USM nicht nachgeben, obwohl das Stativ dem Anschein nach für deutlich kleinere Kameras ausgelegt zu sein scheint.
Wie dem auch sei, dank dem Teil kann ich nun endlich auch Langzeitbelichtungen machen und hier ist mein erster Versuch. Für einen ersten recht gelungen, finde ich. Zwar ist es (in der Größe nicht unbedingt zu sehen) ziemlich unscharf, aber bei 30 Sekunden Belichtung ist eine feingliedrige Blume auch bei Windstille nicht das dankbarste Motiv. Demnächst werde ich es mal an der Berkel versuchen, Wasser sieht lange Belichtet auch immer edel aus.

























