Jan-Gerds Blog


Mit “Technisches” getaggte Posts

Zeitig Googlen

Gerade habe ich über ein interessantes verstecktes Google-Feature gelesen: Die zeitlich eingeschränkte Suche. Sucht man bei Google nach einem beliebigen Begriff so erhält man standardmäßig die (nach Googles Meinung) am besten dazu passenden Seiten aller Zeiten. Möchte man aber nur Seiten sehen, die am letzten Tag, in der letzten Woche, dem letzten Monat etc. entstanden sind, so hängt man einfach ein &as_qdr=d an die Adresse an. Hier ist ein Beispiel und so sieht es aus:

Automatisch photobloggen

Da ich mal wieder einen Abend lang Zeit hatte, habe ich getan, was ich mit einem Abend immer so tue: Neue Dinge für flickr programmieren. Dieses mal ein vollautomatisches Fotoblog in PHP. Zu finden unter http://janten.com/photo/. Das Teil sucht sich automatisch bei flickr all meine Bilder mit dem Tag „displaythis“ und erstellt dann eine Seite daraus, die jedes Bild vor einem farblich passenden Hintergrund darstellt, in dem aus dem Thumbnail die „Durchschnittsfarbe“ des Fotos errechnet wird. Sieht sehr schön aus und werde ich auch demnächst mal zum Download feilbieten, wenn Interesse daran besteht. Benutzt werden auch die Silk Icons von famfamfam und Lightbox 2. Mit den Pfeilen unten rechts kommt man ein Bild vor bzw. zurück, das Symbol dazwischen führt auf die Fotoseite bei flickr und ein Klick auf das Foto selbst macht es groß.

Mehr Medien

Übermorgen ist es mal wieder so weit: Ein Dashboard-Update für die Xbox steht an. Bestes Feature diesmal: Support für neue Medientypen, unter anderem die lange vermissten DivX-Formate. Damit ist die 360 vielleicht bald endlich als Medienplayer zumindest annähernd so gut wie die originale Xbox mit XBMC zu gebrauchen.

Bloggen aus dem Kopf heraus

Den Spruch habe ich mir frech beim Ali geklaut, biete aber ein Video dazu an. Letztens durfte ich auch mal als Proband in den Magnetresonanztomographen und konnte mir somit selber in den Schädel sehen. Aus den Bildern habe ich einen kleinen Film (40 Sekunden) gemacht. Wer mal gucken möchte wie es in mir aussieht, sollte weiterlesen.

Wie’s der Zufall will

Manchmal steht man vor dem Problem, dass man beim Programmieren eine zufällige Zahl braucht, zum Beispiel bei Verschlüsselungen, Simulationen oder um etwas Rauschen zu generieren. Zwar kennt praktisch jede Programmiersprache einen rand()-Befehl, der dann eine Pseudo-Zufallszahl ausgibt, echte Zufälle gibt es aber in einem Computer nicht, weshalb sich diese Funktionen meist darauf stützen, einfach von überall ein bisschen was einzulesen und das Ergebnis als „Zufall“ zu präsentieren. Braucht man allerdings mal eine „echte“ Zufallszahl, so kann man die jetzt gratis bekommen. Unter http://random.irb.hr/ werden laufend solche Nummern mit Hilfe von (intrinsisch zufälligen) quantenphysikalischen Effekten von einem speziellen Gerät produziert und kostenlos zur Verfügung gestellt. Einfach einen Client herunterladen und schon hat man Zugriff auf die Zahlen. Eine C++-Library gibt es auch, wenn man den Generator direkt in sein Programm einbinden möchte.

Firefuckers

Macs sind was tolles. Die haben Sachen wie ColorSync und stellen Farben dadurch so dar, wie sie der Fotograf (wahrscheinlich) haben wollte. Aperture kann das, iPhoto kann das, OS X kann das, Safari kann das. Firefox kann das nicht. Mistikack. Vermutlich sieht das Foto also auch auf Windows-Rechnern gar nicht so aus, wie ich es hier sehe.

Ein Foto

Mit der Idee, mir ein Stativ zu kaufen, hatte ich schon lange immer mal wieder gespielt, allerdings sind selbst Einsteigermodelle relativ teuer und allzu häufig braucht man so ein Ding dann ja auch nicht. Jetzt habe ich aber spontan zugeschlagen, als es bei Lidl eins für 12€ gab. Für zwölf Euro kann das Teil natürlich keine hohen Erwartungen befriedigen, aber da ich mir ein teureres eh nie kaufen würde (zumindest mittelfristig nicht), habe ich es auf den Versuch ankommen lassen. Und was soll man sagen? Es ist ziemlich genau so, wie erwartet. Wenn man alle Beine so weit wie möglich abspreizt, wie man das auf ebener Fläche für gewöhnlich tut, hängt die Kamera recht windschief oben drauf und die „bis zu 1,40m“ auf der Verpackung sind zwar nicht gelogen, erwecken aber den Anschein, es gäbe auch Einstellungen zwischen „so kurz wie möglich“ und „voll ausgezogen“. Da man aber statt auf Arretierschrauben auf eine Art Regenschirmverschluss gesetzt hat, kann man die (…)

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Licht ins Dunkel

Wer einen Mac hat, der kennt vermutlich auch Spotlight, Apples Suchsystem. Eines der leicht unterschätzten Features von Spotlight sind die so genannten „Smart Folders“, im Grunde nichts anderes als gespeicherte Suchen. Der Finder zeigt alle Dateien, die einer gewissen Sucheabfrage entsprechen in diesem smarten Ordner an und aktualisiert ihn in Echtzeit. Habe ich zum Beispiel einen schlauen Container, der alles enthält, in dem „Markus“ vorkommt und der Kollege von nebenan schickt mir eine Mail, landet die direkt in diesem Ordner. So weit, so einfach. Will man nun aber eine komplexere Abfrage durchführen, zum Beispiel „Enthält ‚markus‘ und ist eine Mail oder ein Bild mit weniger als 400 ISO aufgenommen“, steht man ein bisschen auf dem Schlauch, da solch komplexe Abfragen in Apples Menü nicht vorgesehen sind. Was aber nicht heißt, das sie nicht unterstützt werden, aber es artet schon sehr schnell in übelste Klickerei aus. Genau dafür gibt es den „Spotlight Query Programming Guide“ auf Apple.com, hier kann man lernen, (…)

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Parallels 3 ist da!

Mac OS X mit Parallels 3 im Coherence Mode. Im Hintergrund läuft ein komplettes Windows Vista, das nahtlos in OS X eingebunden wird und es so erlaubt, Windows-Anwendungen auf dem Mac zu nutzen, ohne per BootCamp erst Vista zu booten. Das geniale daran: Booten per Bootcamp ist auch nach wie vor möglich, da Vista auf einer eigenen Partition liegt. Eine unglaublich geniale Sache, leider sehr RAM-Intensiv, da ja beide Betriebssysteme parallel laufen. Für mich aber definitiv ein Grund, das Upgrade auf 2 GB in Beracht zu ziehen ernsthaft in Betracht zu ziehen. Es macht das Arbeiten Umgehen mit dem Mac einfach deutlich leichter, wenn man zwischendurch „eben mal kurz“ auf die ein oder andere Windows-Anwendung zurückgreifen kann. Dokument im für den Mac unverständlichen .docx-Format bekommen? Eben Office 2007 angeworfen, konvertiert und dann in Pages geöffnet. Oder gleich mit Word für Windows unter Mac arbeiten, da die Anwendungen erstaunlich „snappy“ sind und Parallels im Hintergrund alles synchron hält. Text in Safari (…)

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