Jan-Gerds Blog Homöopathische Fachklinik für Doofe

11Feb/070

Warum ich einen Mac will – Teil 1

Heute habe ich bei einem Nachbarn Windows XP installiert. Keine große Sache, CD rein, formatieren, installieren und – updaten. Bequem ist Windows Update ja schon, also einfach mal automatisch Suche laufen lassen. Ok, 64 Updates. Dank DSL kein Problem, eine halbe Stunde später ist die Installation fertig – Neustart. Nach dem Neustart begrüßt mich der beliebte gelbe Schild: „Es sind neue Updates verfügbar“. Na macht ja nichts, also los: Service Pack 2 ist es diesmal, also noch eine geschlagene halbe Stunde warten, dann wieder Neustart. Womit wird man begrüßt? Klar, der gelbe Schild, flankiert von seinem roten Kollegen. „Neue Updates verfügbar“, „Ihr PC ist möglichweise Gefährdet“. Meine Geduld ist möglicherweise gefährdet, aber hilft ja nichts, also noch mal 26 Updates installieren, eines davon ist Internet Explorer 7.0. Nach der Installation also dieses mal kein Neustart, sondern – noch eine Installation. Der IE 7 will sich erstmal Updates für sein (Sekunden zuvor heruntergeladenes) Setup holen. Gesagt – getan, jetzt soll ich meine Windows Installation auf Authentizität überprüfen lassen. Dann, endlich, ist es so weit: Der Internet Explorer installiert sich, noch ein Neustart und man hat ein funktionierendes, voll upgedatetes System vor sich. Gesamtdauer der Aktion: Über zweieinhalb Stunden. Und dann ist noch nicht ein Programm installiert.

11Feb/070

Warum ich einen Mac will – Prolog

„Mein nächster PC wird ein Mac“ – das war einer meiner ersten Gedanken, als ich zum ersten mal selber Hand an Mac OS X legen durfte. Damals hatte ich aber meinen Laptop aber noch nicht allzu lange und das Thema war damit erstmal nicht allzu aktuell. Dann kam der Festplattencrash, kurz zuvor hatte sich schon das DVD-Laufwerk verabschiedet. Habe hin und her überlegt, ob ich mir nun ein MacBook gönnen sollen und mich dann doch zu Gunsten einer Reparatur entschieden. Damit war das Thema fürs erste wieder vom Tisch.

Vorgestern dann hat sich die rechte Shift-Taste von meinem Notebook gelöst. Nichts wildes, aber doch ein deutliches Anzeichen von Altersschwäche. Auch der interne Kartenleser wird nur noch sporadisch erkannt, was mir relativ egal ist, da er eh keine CF-Karten frisst, aber trotzdem weiter zu dem Eindruck zunehmenden Verfalls beiträgt. Die Deadpixel des Displays liegen auch schon im zweistelligen Bereich und die Halterung des selbigen ist auch nicht mehr, was sie mal wahr.

Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Travelmate und würde es jedem weiterempfehlen, der ein vernünftiges Notebook zu einem vernünftigen Preis sucht, aber nach vier Jahren (ich hatte es ja schon gebraucht gekauft) und unzähligen Betriebsstunden scheint wohl bald einfach Schluss zu sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich muss mich langsam aber sicher nach einem neuen Rechenknecht umsehen. Ein Mac soll es nach wie vor sein, ein Laptop auch, also bin ich im Grunde schon auf ein MacBook festgelegt. Das schwarze wäre schon schick, aber 160€ sind mir dann doch zu viel Geld für ein bisschen Lack. Zeit genug mir ein Modell auszusuchen bleibt mir ja auch noch genug, denn noch läuft mein jetziger PC ja eigentlich problemlos. Sinnvollerweise fange ich nur jetzt schon an Geld auf die hohe Kante zu legen und beginne mit diesem Eintrag die „Warum ich einen Mac will“-Reihe mit all den kleinen Wehwehchen, die mir an meinem Rechner im Speziellen und Windows im Allgemeinen so auf den Geist gehen und all den Features, auf die ich mich in OS X schon freue. Nächsten Monat, oder übernächsten, oder im Sommer. „Zeitnah“, wie man heute sagt.

   

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Jan-Gerd Tenberge
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